ATP-Ranking: Buse und Kovacevic die Aufsteiger der Woche
In Abwesenheit der Top 4 in der Vorwoche der French Open gab es die meisten Weltranglistenpunkte beim ATP-Turnier in Hamburg zu verdienen. Am besten nutzten dies der Peruaner Ignacio Buse mit seinem sensationellen Titellauf aus der Qualifikation heraus und der US-Amerikaner Aleksandar Kovacevic mit seiner Halbfinalteilnahme.
von Dietmar Kaspar
zuletzt bearbeitet:
25.05.2026, 16:15 Uhr

Mit dem vorsorglichen Rückzug des Lokalmatadors Alexander Zverev vom ATP-Turnier in Hamburg mussten sämtliche Turnierveranstalter in der Vorwoche des Grand-Slam-Turniers in Roland Garros ohne die Top 4 der Weltrangliste auskommen. Die Riege der Top-10-Spieler wurde an der Alster von Felix Auger-Aliassime und Ben Shelton, welche dadurch die Plätze im Ranking tauschten mit der neuen Position 6 für den Kanadier und Platz 5 für den US-Amerikaner, und dem Australier Alex de Minaur besetzt, der sich mit seinem Halbfinaleinzug um zwei Ränge auf Platz 7 vorarbeiten konnte.
Der große Gewinner der Woche war Ignacio Buse. Gestartet in der Qualifikation spielte sich der Peruaner mit starkem Sandplatztennis in einen wahren Rausch und konnte auf dem Weg zum sensationellen Titelgewinn unter anderem den Titelverteidiger Flavio Cobolli aus Italien, den Tschechen Jakub Mensik und den US-Amerikaner Tommy Paul aus dem Weg räumen, der sich mit seiner Endspielteilnahme um fünf Ränge auf Platz 21 verbesserte. Durch den Coup in der Hansestadt steigerte der 22-jährige Buse sein Karrierehoch um 26 Positionen auf Rang 31. Sogar 27 Plätze ging es für den US-amerikanischen Halbfinalisten Aleksandar Kovacevic nach oben, der sich mit Position 67 seinem Karrierebestwert von 54 wieder annähert. Um neun Ränge verbesserte sich der Argentinier Camilo Ugo Carabelli als Viertelfinalist auf Position 59.
Aus deutscher Sicht nutzte der Kempener Daniel Altmaier das 500er-Event auf heimischem Boden am besten. Mit seinem Viertelfinaleinzug verbesserte sich der 27-Jährige um acht Plätze auf Position 57 und bleibt damit die deutsche Nr. 3 hinter dem Hamburger Alexander Zverev, der weiterhin Rang 3 bekleidet, und dem Karlsruher Yannick Hanfmann, der sich mit seinem Achtelfinale um zwei Positionen auf Platz 53 steigerte.
Hier die aktuelle Weltrangliste der Herren
