ATP-Masters Toronto: Fritz gegen Rublev nur mit kleinem Drama
Taylor Fritz ist mit einem 6:3 und 7:6 (4) gegen Andrey Rublev in das Halbfinale des ATP-Masters-1000-Turniers in Toronto eingezogen. Dort geht es morgen entweder gegen Alex de Minaur oder Ben Shelton.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
06.08.2025, 06:08 Uhr

Drei spannende Sätze lang hatten es sich Taylor Fritz und Jiri Lehecka im Achtelfinale de ATP-Masters-1000-Turniers in Toronto gegeben - und während der gesamten Spielzeit verlor keiner der beiden auch nur ein einziges Aufschlagspiel. Kein Wunder, dass es der an Position zwei gesetzte Fritz gegen Andrey Rublev eilig hatte, Mals wieder zu fühlen, wie sich ein break anfühlt. Also nahm der US-Amerikaner Rublev gleich dessen erstes Aufschlagspiel ab.
Dieses Break transportierte Fritz rechtschaffen problemlos zum Satzgewinn, im zweiten Durchgang schien dann der Spielgewinn zum 5:4 wieder bei Aufschlag Rublev die Entscheidung zu bringen. Plötzlich aber wackelte der Favorit dann doch, wehrte zunächst zwar drei Breakchancen ab, die vierte aber verwertete Andrey Rublev, der in Kanada aus dem Vorjahr eine Finalteilnahme zu verteidigen hatte. Ach, ja: Einen Matchball ließ Fritz in dieser Phase auch ungenutzt.
Zverev trifft auf Khachanov
Ein Tiebreak musste die Entscheidung in diesem Satz bringen. Und Taylor Fritz reichte ein einziges, frühes Minibreak, um schließlich mit 6:3 und 7:6 (4) als Sieger vom Court zu gehen. Der Halbfinalgegner wird unmittelbar im Anschluss zwischen Ben Shelton und Alex de Minaur ermittelt.
Das Halbfinale der oberen Tableau-Hälfte steht ja bereits seit gestern fest: Da bekommt es Turnierfavorit Alexander Zverev mit Karen Khachanov zu tun. Zverev gewann sein Viertelfinale gegen Titelverteidiger Alexei Popyrin mit 6:7 (8), 6:4 und 6:3. Khachanov hatte sich danach gegen Alex Michelsen in zwei Sätzen behauptet.
Hier das Einzel-Tableau in Toronto
