French Open: Nach Sinner-Sensation - Juan Manuel Cerundolo gewinnt nächsten Fünf-Satz-Krimi nach fast sechs Stunden
Juan Manuel Cerundolo ist in Paris nicht zu stoppen. Der Argentinier gewann zwei Tage nach seinem Erfolg gegen Janniik Sinner auch gegen Martin Landaluce in fünf Sätzen mit 6:4, 6:7(7), 7:6(4), 6:7(4) und 7:6(8).
von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet:
30.05.2026, 21:40 Uhr

Juan Manuel Cerundolo ist in Paris nicht zu stoppen. Wie sich in der dritten Runde gegen Martin Landaluce zeigte, entwickelt der Argentinier aktuell eine Vorliebe für Siege nach fünf gespielten Sätzen. Denn erneut musste sich Cerundolo einer echten Hitzeschlacht aussetzen und durfte nach eine Spielzeit von fast sechs Stunden erneut als Sieger vom Court gehen.
Den deutlichsten Satz, wenn man das denn so nennen mag, sahen die Zuschauer direkt zu Beginn des Matches. Mit 6:4 sicherte sich Cerundolo die erste Satzführung des Tages. Die anschließenden Durchgänge wurden dann jeweils stets mit einem Tiebreak entschieden. Nach gerechter Verteilung der Sätze nach vier gespielten Abschnitten, ging es so also in den fünften Satz. Gespielt waren das bereits über viereinhalb Stunden.
Drittlängste Match der Turniergeschichte
Anders als zuvor ging es am Ende der Partie im Matchtiebreak bis zu zehn Punkten für den Sieger. Und diese schaffte zuerst Juan Manuel Cerundolo, der im vierten Satz bereits zum vorzeitigen Matchgewinn aufschlug. Mit dem ersten Matchball der gesamten Partie veredelte der 56. der Weltrangliste seinen Erfolg gegen Sinner vom Donnerstag.
Mit der Spielzeit von 5:58 Stunden spielten Cerundolo und Landaluce das drittlängste Duell der Turniergeschichte. Fabrice Santoro und Arnaud Clement benötigten 2004 in der ersten Runde sogar 6:33 Stunden, um einen Sieger zu finden. Rekord in der französischen Hauptstadt. Seit Einführung des Matchtiebreaks im fünften Satz dauerte jedoch kein Match länger als das heutige Duell.
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Im Achtelfinale wartet nun der Italiener Matteo Berrettini, der an diesem Samstag gegen Francisco Comesana ebenfalls über fünf Sätze gehen musste. Die Vorzeichen für das direkte Duell am Montag sind also klar und deutlich. Alles andere als fünf Sätze wäre irgendwie eine Überraschung.
Hier das Einzel-Tableau der Männer
