Für Juan Martin del Potro ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste

Der langzeitverletzte „Delpo“ sucht die richtige Mischung zwischen Tennis spielen und Handgelenk schonen.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 16.07.2016, 22:06 Uhr

Juan Martin del Potro

In Italien sorgte er im Doppel für die 2:1-Führung Argentiniens – seinen Einsatz beim ATP-Event in Washington in der kommenden Woche sagteJuan Martin del Potrojedoch ab. „Ich bin sehr traurig, dass ich nicht vor meinen Fans in DC antreten kann. Es gab für mich viele spezielle Momente bei diesem Event. Aber dies ist kein normales Jahr für mich. Nachdem die Reha fortgeschritten ist in den letzten Monaten, muss ich vorsichtig sein und das Handgelenk nicht zu sehr fordern, bis es vollständig gestärkt ist“, so del Potro.

Del Potro spielt akzeptabel und schmerzfrei

Im Gespräch mit „tycsports“ blickte del Potro zudem auf sein Comeback. „Überhaupt den Platz bei einem Turnier zu betreten, bedeutet mir so viel, wenn ich nur daran denke, was ich durchgemacht habe. Ich mache kleine Schritte nach vorne. Natürlich würde ich alles gerne schnell verbessern, aber es braucht Zeit.“ Obwohl er noch nicht bei 100 Prozent steht, ist del Potro zufrieden – speziell, wenn er auf seine Zeit als Zwangszuschauer zurückblickt. „Ich bin hier, weil mein Level akzeptabel ist und ich schmerzfrei spielen kann.“

Die Erfolge im Jahr 2016 geben del Potro zudem Zuversicht. „Dass ich besser gespielt habe, Thiem in Madrid besiegt, das Halbfinale eines Turniers erreicht (sogar von zweien, Delray Beach und Stuttgart,Anm. d. Red.) und Wawrinka in einem Grand-Slam-Turnier geschlagen habe – all das bedeutet Druck und Erwartungen, aber auf eine gute Art. Aber wenn ich nicht ruhig bleibe, kann sich alles umkehren“, so der „Turm von Tandil“.

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Samstag
16.07.2016, 22:06 Uhr