Aufatmen bei Berrettini: Italiener gibt Entwarnung
Die Bilder aus Paris hatten viele Fans beunruhigt. Nun gibt Matteo Berrettini selbst grünes Licht: Die befürchtete schwere Verletzung ist ausgeblieben. Wimbledon bleibt das große Ziel.
von Isabella Walser-Bürgler
zuletzt bearbeitet:
08.06.2026, 20:31 Uhr

Matteo Berrettinis Traumlauf bei den French Open fand in der vergangenen Woche ein abruptes Ende. Im Viertelfinale gegen Landsmann Matteo Arnaldi zwangen ihn Hüftprobleme zur Aufgabe. Besonders bitter: Es war das beste Ergebnis seiner Karriere in Roland Garros, denn zuvor hatte er noch nie die Runde der letzten Acht erreicht.
Entwarnung nach den Untersuchungen
Nun folgte die erlösende Nachricht. Berrettini gab bekannt, dass die Untersuchungen der vergangenen Tage keine schwerwiegenden Muskelverletzungen ergeben hätten. Damit steht einer baldigen Rückkehr auf den Platz nichts Grundsätzliches im Weg. Der Italiener arbeite bereits intensiv an seiner Rehabilitation, denn sein Fokus liege auf der Rasensaison. Diese gehört traditionell zu seinen stärksten Saisonphasen.
Wimbledon als großes Ziel
Berrettini machte keinen Hehl daraus, dass er in Wimbledon „in bestmöglicher Verfassung“ antreten möchte. Dort feierte er 2021 mit dem Finaleinzug den größten Grand-Slam-Erfolg seiner Karriere, ehe er Novak Djokovic im Endspiel unterlag. Der Rasenbelag kommt seinem aggressiven Spiel mit dem starken Aufschlag und der druckvollen Vorhand besonders entgegen. Entsprechend groß ist die Hoffnung, dass er in London vielleicht heuer wieder für Schlagzeilen sorgen kann.
Dankbarkeit nach schwierigen Tagen
Neben dem sportlichen Ausblick nutzte Berrettini die Gelegenheit, sich für die Unterstützung nach seinem verletzungsbedingten Aus zu bedanken. Die zahlreichen Nachrichten von Fans und Freunden hätten ihm in den vergangenen Tagen viel bedeutet. Seine Sorge vor einer längeren Pause war groß gewesen. Schließlich hatte Berrettini in den vergangenen Jahren immer wieder mit körperlichen Rückschlägen zu kämpfen.
