Australian Open: Antreten trotz Verletzung? Lys bekommt Geldstrafe aufgebrummt

Eva Lys muss einen Teil ihres Preisgelds der diesjährigen Australian Open wieder abgeben. Die 24-Jährige, die zur Zeit am Knie verletzt ist, soll im Doppel angetreten sein, obwohl sie bereits gewusst habe, dass sie nicht fit ist.

von Clemens Engert
zuletzt bearbeitet: 03.02.2026, 15:07 Uhr

© Getty Images
Eva Lys bekam von den Veranstaltern der Australian Open eine Geldstrafe aufgebrummt.

Lys wurde von Seiten der Australian Open eine Strafe von 10.000 australischen Dollar (knapp 8.500 Euro) auferlegt. Der Vorwurf an die Deutsche: Sie soll im Doppel angetreten sein, obwohl sie eigentlich zu diesem Zeitpunkt bereits verletzt war.

An der Seite der Niederländerin Suzan Lamens gab Lys nach einem deutlichen 0:5-Rückstand gegen Marie Bouskova und Andreja Klepac auf. Laut der australischen Veranstalter soll der 24-Jährigen zu diesem Zeitpunkt bereits bewusst gewesen sein, dass sie verletzt ist. Lys soll aber dennoch angetreten sein, um das Antrittspreisgeld von umgerechnet etwa 13.000 Euro einzukassieren.

Zuvor Niederlage im Einzel

Das Grand-Slam-Regelwerk sieht vor, dass die Profis bei einem Grand-Slam-Turnier "Leistungen auf einem professionellen Niveau zeigen". Sollte dies nach Meinung des Umpires nicht der Fall sein, kann eine Geldstrafe bis zur Höhe des Erstrundenpreisgelds vergeben werden.

Vor ihrem Kurzauftritt im Doppel hatte sich Lys im Einzel in Runde eins der Rumänin Sorana Cirstea mit 6:3, 4:6 und 3:6 geschlagen geben müssen. 

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Dienstag
03.02.2026, 17:00 Uhr
zuletzt bearbeitet: 03.02.2026, 15:07 Uhr

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