Australian Open: De Minaur deklassiert McDonald, auch Rublev ohne Satzverlust
Mit einem glatten Dreisatz-Erfolg gegen den US-Amerikaner Mackenzie McDonald ist Lokalmatador Alex de Minaur souverän in die Australian Open 2026 gestartet. Ebenfalls keinerlei Blöße zeigte auch Andrey Rublev, der gegen den Italiener Matteo Arnaldi ebenfalls deutlich in drei Durchgängen triumphierte.
von Dietmar Kaspar
zuletzt bearbeitet:
19.01.2026, 06:05 Uhr

Einen gelungenen Heimauftakt legte Alex de Minaur bei den Australian Open gegen Mackenzie McDonald in die Rod Laver Arena. Nachdem der Australier in den beiden bisherigen Duellen auf der Tour gegen den US-Amerikaner jeweils über die volle Distanz gehen musste, sollte der Weltranglisten-6. heute einen frühen Feierabend erleben.
Von Beginn an übernahm der 26-jährige De Minaur das Zepter und ließ den ehemaligen College-Spieler in keiner Phase des Matches zur Entfaltung kommen. Nach glatt gewonnenem ersten Durchgang konnte der Lokalmatador seinem Gegner auch im zweiten Satz zweimal das Service abnehmen und so für die beruhigende 2:0-Satzführung sorgen.
Auch im dritten Akt wehrte sich der 30-jährige McDonald vergeblich und konnte mit dem Verhindern des Doppel-Breaks nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Mit einem erfolgreichen Netzangriff besiegelte De Minaur den 6:2, 6:2, 6:3-Sieg nach 1:48 Stunden.
In der zweiten Runde sieht sich der australische Davis-Cup-Spieler dem Serben Hamad Medjedovic gegenüber, der gegen den Argentinier Mariano Navone in vier Sätzen die Oberhand behalten konnte.
Rublev ohne Mühe gegen Arnaldi
Ebenfalls der Herr im Haus war Andrey Rublev in der Kia Arena gegen den Italiener Matteo Arnaldi. Nachdem die Nr. 13 des Turniers das Break im sechsten Spiel zum Gewinn des ersten Durchgangs transportierte, dominierte der Russe den zweiten Durchgang komplett. Mit einem erneuten Break in der Satzmitte analog des ersten Durchgangs war der ehemalige Weltranglisten-5. Nicht mehr zu stoppen und fixierte mit seinem zweiten Matchball den glatten 6:4, 6:2, 6:3-Erfolg nach knapp zwei Stunden.
In der zweiten Runde wartet auf den 17-fachen ATP-Titelträger der portugiesische Qualifikant Jaime Faria, der gestern den belgischen NextGen-Spieler Alexander Blockx in vier Sätzen bezwingen konnte.
Hier das Einzel-Tableau der Herren bei den Australian Open 2026
