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Australian Open: Jetzt offiziell - Dominic Thiem schafft Cut-Off vorerst nicht

Die ATP hat nun die offizielle Nennliste für die Australian Open 2023 veröffentlicht - demnach ist Dominic Thiem auf der Liste der Alternates lediglich auf Rang sieben.

von Stefan Bergmann
zuletzt bearbeitet: 07.12.2022, 18:31 Uhr

© Getty Images
Es bleibt spannend, ob sich Dominic Thiem direkt für das Hauptfeld der Australian Open 2023 qualifzieren wird können

Mit Stichtag 5. Dezember veröffentlichte die ATP die offizielle Nennliste für die Australian Open 2023, und die Befürchtungen, über die wir erst gestern berichtet haben, sind nun auch formell in Bits und Bytes gegossen. Dominic Thiem steht als aktuell Weltranglisten-105. deutlich außerhalb der für das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres fix qualifizierten Spieler.

Wie bei jedem herkömmlichen Turnier auch, werden alle Spieler, die sich für die jeweilige Veranstaltung gemeldet, jedoch den aktuellen Cut-Off nicht geschafft haben, als Alternates gelistet. Der Cut-Off für die Australian Open 2023 liegt derzeit bei Ranglisten-Position 99, Nuno Borges aus Portugal darf sich - auch aufgrund der Absage des Franzosen Gael Monfils - über den letzten Fixplatz in "Down under" freuen. Thiem hingegen steht bei den sogenannten Alternativen erst an siebenter Stelle.

Alternates und Protected Rankings - es ist kompliziert

Aber Moment: 105 minus 99 ergibt auch für rechenschwache Personen, wie etwa den Autor dieser Zeilen, noch immer Sechs und nicht Sieben. Wie kommt's? Weil es zwei Spieler gibt, die mit dem 101. Weltranglisten-Platz auf der Nennliste der ATP stehen. Aktuell bekleidet der Chinese Zhizhen Zhang diese Position. Und zusätzlich hätte der Ungar Attila Balazs die Möglichkeit ein "Protected Ranking" zu nutzen, das ebenfalls mit Rang 101 gespeichert ist. Ob der 34-Jährige aus Budapest dieses auch verwenden wird, ist allerdings fraglich.

Neben den bereits erwähnten Spielern befinden sich noch Vasek Pospisil (Kanada), Alejandro Tabilo (Chile), Pavel Kotov (Russland) und Marco Cecchinato (Italien) vor dem Österreicher. Es bleibt also spannend, ob Österreichs Nummer eins, der einzig direkt qualifizierte heimische Spieler für den "Happy Slam" sein wird.

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