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Australian Open: Sportminister - „Würde mich impfen lassen“

Der Sportminister des australischen Bundesstaates Victoria hat einen dringenden Appell an die Tennisprofis gerichtet. Eine Einreise ungeimpfter Spieler könne nicht garantiert werden.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 12.10.2021, 17:36 Uhr

Wem werden die Fans in Melbourne tatsächlich zujubeln?
© Getty Images
Wem werden die Fans in Melbourne tatsächlich zujubeln?

Nichts Genaues weiß man selten, und schon gar nicht die tatsächliche Anzahl der geimpften Spieler auf der Profi-Tennis-Tour. Nun ist die Frage, ob man sich gegen das Corona-Virus impfen lässt, höchst persönlicher Natur. Gerade im Zusammenhang mit den Anfang kommenden Jahres anstehenden Australian Open hat der Impfstatus aber wohl Auswirkungen auf die Teilnahme-Berechtigungen.

Die letzten Wasserstandsmeldungen im Allgemeinen: Auf der ATP-Tour würde sich der Prozentsatz eta bei 65 Prozent der Spieler bewegen, bei den Frauen sind es weniger, aber immerhin mehr als die Hälfte. Und im Speziellen: Petra Kvitova hat in Indian Wells mitgeteilt, dass sie sehr wohl geimpft ist und ihre Entscheidung für richtig hält. Und Dominic Thiem möchte bis Ende November den vollen Impfschutz erlangen, im besten Fall mit einem neuen Vakzin aus dem Hause Novavax.

Angelique Kerber 2021 in harter Quarantäne

Es ist davon auszugehen, dass der rekonvaleszente Österreicher diese auch brauchen wird. Die diesbezüglichen Meldungen aus Down Under wechseln in Nuancen zwar, die jüngste vom Sportminister des Bundesstaats Victoria, Martin Pakula, ist aber einigermaßen eindeutig. „Im letzten Jahr mussten alle Spieler eine 14-tägige Quarantäne antreten“, erinnerte Pakula am Dienstag. „Im Moment sieht es so aus, als ob unterschiedliche Regeln für Geimpfte und Ungeimpfte gelten werden, die in unser Land einreisen. Ich glaube nicht, dass für die Tennisprofis hier eine Ausnahme gemacht wird.“

Tatsächlich durfte der Großteil des Spielerfelds während der Quarantäne für insgesamt fünf Stunden das Hotel verlassen und trainieren. Lediglich einige Unglückliche, auf deren Flug ein Passagier positiv getestet wurde, mussten wirklich zwei Wochen im Zimmer bleiben. Angelique Kerber war eine davon.

„Ich glaube, wenn ich eine WTA-Spielerin oder ein ATP-Spieler wäre, würde ich mich impfen lassen“, so Pakula weiter. „Das würde ihnen die beste Chance geben, mit minimalen Einschränkungen die Australian Open zu spielen.“ Ob ungeimpfte SpielerInnen generell nicht einreisen dürften, darauf hatte Pakula noch keine Antwort. Diese Entscheidung liege nicht bei den Regionalregierungen. Sondern bei jener in der Hauptstadt Canberra.

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Dienstag
12.10.2021, 17:35 Uhr
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