Carlos Alcaraz nach Sieg gegen Arthur Rinderknech: "Ich war in Schwierigkeiten"

Carlos Alcaraz siegte in der dritten Runde beim ATP-Masters-1000-Turnier in Indian Wells nach Satzrückstand gegen Arthur Rinderknech. Der Spanier war nach dem Match froh, dass er der starken Leistung des Franzosen Paroli bieten konnte.

von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet: 10.03.2026, 10:56 Uhr

Carlos Alcaraz siegte gegen einen gut aufgelegten Arthur Rinderknech.
© Getty Images
Carlos Alcaraz siegte gegen einen gut aufgelegten Arthur Rinderknech.

Nach dem ersten Satz wackelte die Siegesserie von Carlos Alcaraz ganz gehörig. Nach verlorenem Tiebreak musste der Weltranglistenerste einen Satzrückstand gegen Arthur Rinderknech drehen. Dies gelang dem Spanier beim 6:7(6), 6:3, 6:2 mal wieder in beeindruckender Weise. Und so war nach fast zweieinhalb Stunden der 14. Sieg im 14. Match in 2026 sicher.

Doch Carlos Alcaraz unterstrich nach dem Match im Interview die große Herausforderung, vor die ihn Arthur Rinderknech gestellt hat: "Im ersten Satz und zu Beginn des zweiten Satzes hat er sein bestes Tennis gespielt. Es war sehr, sehr schwer für mich. Ich war in Schwierigkeiten." Das Lob für den Gegner ist mehr als verdient. Rinderknech spielte lange Zeit wahrscheinlich eines seiner besten Matches der Karriere und belohnte sich mit der Satzführung.

Auch der Knöchel kann Alcaraz nicht stoppen

Auch der zweite Satz begann alles andere als positiv für Carlos Alcaraz, der direkt das Beak kassierte und damit der Sieg zwischenzeitlich nochmal ein Stück weiter entrückte. Doch schon bald gab es für Carlos Alcaraz wieder Licht am Ende des Siegertunnels. Eben weil sich der aktuell beste Spieler der Welt auf seine größte Stärke, den Kopf, verließ: “Ich habe es akzeptiert, bin mental stark geblieben und habe dann ein bisschen was verändert, mehr auf meine Chancen gewartet”.

Die mentale Stärke wurde auch nicht von zwischenzeitlich leichten Knöchelproblemen beeinflusst. “Im dritten Satz habe ich mich perfekt bewegt, morgen dürfte ich nichts mehr spüren”, berichtete Alcaraz, der mit dem rechten Knöchel im zweiten Satz bei einer Aktion ein wenig umknickte.

Kein Grund zur Sorge also vor dem Achtelfinalduell mit Casper Ruud. Der Spanier gewann fünf von sechs direkten Duellen gegen den Norweger. Die einzige Niederlage datiert aus dem Jahr 2024, als Ruud in der Gruppenphase der ATP Finals 6:1 und 7:5 gewinnen konnte. Das letzte Match ging im vergangenen Herbst im Halbfinale von Tokio mit 3:6, 6:3, 6:4 an Alcaraz. Die Zeichen stehen also gegen den 13. der Weltrangliste deutlich auf Viertelfinale für den zweifachen Indian-Wells-Sieger.

Hier das Einzel-Tableau in Indian Wells

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Dienstag
10.03.2026, 16:03 Uhr
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