Daniil Medvedev: „Sollte Pickleball mit Jack Sock spielen“
Während seines Matches gegen Martin Damm in Winston-Salem sorgte Daniil Medvedev mal wieder für gute Unterhaltung. Auch wenn er das Match verlor.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
26.08.2026, 08:37 Uhr

Die Reise nach Winston-Salem war für Daniil Medvedev eine kurze. Denn der Russe musste sich als Nummer eins des Turniers gleich zum Auftakt dem US-Amerikaner Martin Damm mit 5:7 und 3:6 geschlagen geben. Eine Fortsetzung der Serie schwacher Ergebnisse von Medvedev auf den nordamerikanischen Hartplätzen, die er normalerweise ja so schätzt.
Die tröstliche Nachricht: An Unterhaltungswert hat Daniil Medvedev auch im Sommer 2026 nichts eingebüßt. In einer Wechselpause führte er nämlich gut hörbar Selbstgespräche, die unter anderem darin mündeten, dass Medvedev meinte, jede andere Sportart sei besser als Tennis. Auch Curling.
Und als Highlight: „Ich sollte mit Jack Sock Pickleball spielen.“ Eine wunderbare Idee, geboren aus dem Frust des Spielverlaufs gegen Damm.
Medvedev gewinnt Titel in Brisbane und Dubai
Tatsächlich hatte das Tennisjahr für Daniil Medvedev mit den Titelgewinnen in Brisbane und Dubai ja erstaunlich gut begonnen, in Indian Wells lieferte er im Endspiel Jannik Sinner einen großen Kampf. Wie dann auch noch im Halbfinale des ATP-Masters-1000-Turniers in Rom.
Das war aber auch schon das letzte bemerkenswerte Ergebnis aus Sicht des US-Open-Champions von 2021. In Montreal verlor Medvedev gleich zum Auftakt gegen Botic van de Zandschulp, in Cincinnati musste er sich dem zugegeben formstarken Brandon Nakashima in der dritte. Runde in drei Sätzen geschlagen geben.
