Das Tennisjahr 2020 von ... Ash Barty

Das Tennisjahr 2020 von Ash Barty war furchtbar kurz. Die Australierin gewann aber dennoch ein Turnier - und ist die Nummer eins der Welt.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 30.12.2020, 12:10 Uhr

Es begann mit einer bitterbösen Überraschung. In der ersten Runde von Brisbane traf Ash Barty auf eine Qualifikantin - und verlor in zwei Sätzen. Jennifer Brady überraschte gegen die beste Tennisspielerin der Welt, die Enttäuschung war groß.

Doch es ist ein altes Lied: Freud und Leid liegen knapp beisammen. Eine Woche später schulg Barty in Adelaide auf und holte den Titel. Es war ihr achter WTA-Turniersieg und der erste in ihrem Heimatland Australien. In Melbourne drehte sie zum Auftakt einen Satzrückstand gegen Lesia Tsurenko, schlug Petra Kvitova, ehe Barty der späteren Siegerin Sofia Kenin unterlag. In beiden Durchgängen hatte sie einen Satzball, verlor aber 6:7, 5:7.

Es folgte ein weiteres Turnier in Katar, dort verlor sie im Halbfinale gegen Petra Kvitova. Und dann ging nichts mehr.

Ash Barty: Titelverteidigerin fehlt in Roland Garros

Barty entschied sich, ab März aufgrund der Coronavirus-Pandemie an keinen Turnieren mehr teilzunehmen. Die US Open sah sie ebenso von der Couch wie die French Open, bei denen sie die Titelverteidigerin war.

Für Barty war es lange unmöglich, in Australien überhaupt zu trainieren. Auch dies trug dazu bei, dass sie die Saison drastisch verkürzte. Die Umstellung in der Zusammensetzung des WTA-Rankings half ihr dabei, ihre Position an der Spitze der Weltrangliste zu verteidigen. Obwohl sie nicht mehr spielte, verlor sie keine Punkte.

Ash Bartys Jahr 2020 in Zahlen

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Mittwoch
30.12.2020, 17:45 Uhr
zuletzt bearbeitet: 30.12.2020, 12:10 Uhr