Henri Laaksonen lässt Schweiz nach Aufholjagd vom Wunder träumen

Davis-Cup-Titelverteidiger Schweiz geht gegen Belgien mit einem unerwarteten 1:1 in den zweiten Tag.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 06.03.2015, 22:16 Uhr

Die Vorzeichen für das Schweizer Team im Spiel eins nach dem Premierentriumph im Davis Cup standen nicht allzu gut, eher miserabel, um schonungslos ehrlich zu sein. Nach dem Verzicht von Roger Federer und Stan Wawrinka sowie dem verletzungsbedingten Fehlen von Marco Chiudinelli reiste der Titelverteidiger mit einem Rumpfteam zur Erstrundenpartie in Belgien.Hinzu kam noch der Eklat um Yann Marti kurz nach der Auslosung, als dieser von Kapitän Severin Lüthi aus dem Team geworfen wurde.

Trotz all dieser negativen Ereignisse können die Schweizer mit dem ersten Davis-Cup-Tag in Lüttich zufrieden sein. Die Eidgenossen gehen mit einem 1:1 in das wegweisende Doppel am Samstag. Verantwortlich dafür warHenri Laaksonen(ATP 344),der im September 2013 ebenfalls für einen Eklat im Davis Cup gesorgte hatte. Der gebürtige Finne setzte sich im Eröffnungseinzel nach einer Aufholjagd gegenRuben Bemelmans(ATP 132) mit 1:6, 6:7 (6), 6:4, 6:0, 6:2 durch.Michael Lammer(ATP 576) gelang im Anschluss kein weiteres Wunder. Der 32-Jährige verlor gegenSteve Darcis(ATP 102) glatt mit 3:6, 1:6, 3:6.(Text: cab)

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