Rafael Nadal macht in Augusta einen Traum wahr
Rafael Nadal genießt seinen Besuch beim Masters in Augusta in vollen Zügen.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
12.04.2026, 15:48 Uhr

Die spanische Tennistradition ist eine große, vor allen Dingen auch eine von Rafael Nadal geprägte. Aber auch im Golf haben die Spanier einiges zu bieten, man denke nur an Severiano Ballesteros, Jose Maria Olazabal oder Sergio Garcia. Und die Schnittmengen zwischen dem Golfsport und dem Tennis sind ebenfalls groß: So hat Tiger Woods dereinst viele Matche von Nadal besucht, zuletzt in Miami war auch Rory McIlroy im Publikum. Auf der anderen Seite haben spätestens seit Ivan Lendl auch immer wieder Tennisstars ihre Leidenschaft für den Golfsport bekannt.
Rafael Nadal ist in diesen Tagen jedenfalls im Mekka der Golfer zu Gast: in Augusta im Bundesstaat Georgia. Und Rafa genießt The Masters in vollen Zügen, wie er gegenüber ESPN erläuterte. „Die Atmosphäre ist großartig“, erklärte Nadal also. „Es ist schwierig, das mit irgendetwas anderem zu vergleichen. Der Umstand, dass niemand ein Mobiltelefon dabei haben darf, das halte ich für eine brillante Idee, eine brillante Regel. So ist jeder nur darauf fokussiert, was er mit eigenen Augen sehen kann.“
Nadal hat viel Golf gespielt
Als Sport- und Golf-Fan finde er Augusta National magisch. „Ich habe dieses Turnier verfolgt, seit ich ein kleines Kind war“, so Nadal weiter. „Man erinnert sich an all die dramatischen, emotionalen Momente. Und heute die Chance zu haben, hier zu sein und es live zu sehen, da wird ein Traum wahr.“
Über sein eigenes Golfspiel gab der 22-malige Grand-Slam-Champion ebenfalls Auskunft. Wenn auch mit einem leicht ironischen Unterton. „Ich muss Ich sagen: sogar mit diesem Schwung fliegt der Ball mehr oder weniger geradeaus. Aber ich bin ehrgeizig. Ich liebe dieses Spiel. Ich habe viel Tennis gespielt, während ich noch Tennis gespielt habe. Es war ein guter Weg, sich ein bisschen vom Alltag zu entfernen und dennoch um etwas zu spielen.“
