Davis Cup: In Innsbruck und Turin zählt nur der Gruppensieg

Am Montag gab die ITF ihre Entscheidung für die Austragungsorte der Davis-Cup-Finalrunde 2021 bekannt. Wer in Madrid spielt, ist leicht im Vorteil.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 15.04.2021, 20:58 Uhr

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Pablo Carreno Busta, Roberto Bautista Agut und Rafael Nadal mit dem Davis Cup 2019
© Getty Images
Pablo Carreno Busta, Roberto Bautista Agut und Rafael Nadal mit dem Davis Cup 2019

239. 574. 667. Das sind die Meereshöhen, auf denen ab dem 25. November 2021 die Finalrunde des Davis Cups ausgetragen werden soll. Zwar hatte die ITF in ihrer Ausschreibung gefordert, dass die Höhenlage der beiden zusätzlichen Orte zu Madrid (667 Meter) nicht allzu sehr differieren solle, richtig nah kam allerdings nur Innsbruck (574 Meter) ran. Für Turin spricht andererseits, dass die Gruppenspiele und das Viertelfinale eben dort einen Tag früher angesetzt sind als in Innsbruck - und die Spieler somit einen Tag mehr Zeit haben, sich für die absolute Finalphase in der spanischen Hauptstadt zu akklimatisieren.

Dazu kommt: Möglicherweise ist der eine oder andere Spieler ja ohnehin bereits in den Tagen vor dem Davis Cup in Turin. Dort findet nämlich erstmals das ATP Finale statt. Mit Blick auf die teilnehmenden Nationen (Kroatien, Australien, Ungarn, Italien, USA, Kolumbien) sollte es sich im Fall des Falles um einen Lokalmatador handeln: Matteo Berrettini oder Jannik Sinner lassen grüßen.

Djokovic, Thiem, Zverev in Innsbruck

Die potentielle Besetzung in Innsbruck hat es natürlich auch in sich - neben der Traumkonstellation mit Novak Djokovic, Dominic Thiem und Alexander Zverev. Denn die Briten könnten mit Andy Murray in Tirol aufschlagen, obwohl der längst nicht mehr die Nummer eins im Land ist. Die Franzosen hätten mit Gael Monfils und Jo-Wilfried Tsonga zwei Veteranen in der Hinterhand, die jede Nationalmannschaft zieren. Lediglich die Tschechische Republik hat nach dem Rücktritt von Tomas Berdych aktuell keinen Mann mit großem Namen zur Hand (bester Spieler ist Jiri Vesely auf Platz 73 der ATP-Charts).

Die Titelverteidiger aus Spanien sind natürlich in der Heimat, in der Caja Magica platziert. Und haben mit den Russen die vielleicht schwierigste und mit Ecuador eine sehr einfache Aufgabe. Die zweite Gruppe in Madrid führen von der Papierform her die Kanadier vor Schweden und Kasachstan an. Besonderer Gimmick: Auf 667 Meter Meereshöhe reicht auch ein zweiter Gruppenplatz, um sich für das Viertelfinale zu qualifizieren. In Innsbruck und Turin kommen nur die Gruppensieger in die K.O.-Phase.

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