Davis Cup: Wer spielt neben Struff gegen Weißrussland?

Schwierige Aufgabe für Davis-Cup-Kapitän Michael Kohlmann: Gegen ein gefährliches weißrussisches Team steht von den Top-100-Deutschen am 6. und 7. März in Düsseldorf wohl nur Jan-Lennard Struff zur Verfügung.

 

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 17.02.2020, 17:20 Uhr

Auf Jan-Lennard Struff ist aus deutscher Sicht Verlass
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Auf Jan-Lennard Struff ist aus deutscher Sicht Verlass

Bei Michael Kohlmann wird noch nicht der kalte Schweiß ausgebrochen sein - der deutsche Davis-Cup-Chef wird das Qualifikationsturnier in Marseille dennoch mit einigermaßen großer Aufmerksamkeit verfolgt haben. Und hat registriert, dass mit Egor Gerasimov und Ilya Ivashka jene beiden Weißrussen den Einzug in das Hauptfeld des ATP-Tour-250-Turniers geschafft haben, die am 6. und 7. März in Düsseldorf auch als deutsche Gegner in der Qualifikationsrunde für das Finalturnier des Davis Cups in Madrid erwartet werden.

Nun hat Alexander Zverev Gerasimov erst vor wenigen Wochen in Melbourne in der zweiten Runde der Australian Open sicher im Griff gehabt - die Aussicht, dass die deutsche Nummer eins in Düsseldorf zur Verfügung steht, ist aber gering. Zverev hat für das Turnier in Acapulco genannt, spielt dann natürlich in Indian Wells. Ein Abstecher nach Europa, um sein Team nach Madrid zu schießen, käme da sehr überraschend. Zu unterschätzen ist Gerasimov keineswegs, er liegt in der aktuellen ATP-Weltrangliste auf Platz 72. Ivashka rangiert als 137. doch deutlich dahinter.

Struff auch im Doppel erfolgreich

Die Aufgabe, Deutschland eine Runde weiter zu bringen, obliegt wohl wieder einmal Jan-Lennard Struff. Der Warsteiner gilt im Moment als einzig fixe Größe im deutschen Team, zumal Philipp Kohlschreiber, Dominic Koepfer und Peter Gojowczyk für den ATP-Challenger in Indian Wells genannt haben - dieser wird vom 2. bis zum 8. März gespielt, danach geht es für die Genannten in die Qualifikation für das ATP-Masters-1000-Turnier.

Blieben für Michael Kohlmann als nächste Optionen Yannick Maden (in der aktuellen ATP-Wertung auf Platz 144) und Cedric-Marcel Stebe (Nummer 147), der schon auf (erfolgreiche) Davis-Cup-Erfahrungen zurückgreifen kann. Im Doppel läuft es auch nicht ganz rund aus deutscher Sicht - wieder mit Ausnahme von Jan-Lennard Struff. Der hat Partner Henri Kontinen vergangene Woche das Endspiel in Rotterdam erreicht. Das beste deutsche Paar hingegen, Kevin Krawietz und Andreas Mies, hat in der laufenden Kampagne noch nicht überzeugt. In Marseille aber immerhin eine lösbare Aufgabe zugelost bekommen: Krawietz und Mies treffen in Runde eins auf die Gebrüder Tsitsipas, also Stefanos und Petros.
 

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17.02.2020, 17:38 Uhr
zuletzt bearbeitet: 17.02.2020, 17:20 Uhr