Die Flasche, die mitspielt: Warum bewusstes Trinken beim Tennis längst mehr ist als eine Geschmacksfrage

Warum Plastikflaschen auf dem Tennisplatz längst ausgedient haben – und Glas & Edelstahl die bessere Wahl sind. Ein Gastbeitrag von Dr. Simone Kumhofer. Mit dem Rabattcode TENNISNET13 sichert ihr euch 13 Prozent Rabatt auf waterdrop®-Produkte.

von Dr. Simone Kumhofer
zuletzt bearbeitet: 24.09.2026, 13:33 Uhr

Die waterdrop ATP Bottle
© waterdrop
Die waterdrop ATP Bottle

Wer regelmäßig auf dem Platz steht, kennt das Bild: die Bank beim Seitenwechsel, daneben zwei, drei leere Einweg-Plastikflaschen vom Vormatch, dazu die halb ausgetrunkene vom Aufwärmen. Über eine Saison, über einen ganzen Verein, über eine Turnierwoche wird daraus ein beachtlicher Müllberg. Das allein wäre schon Grund genug, das eigene Trinkverhalten zu überdenken. Aber es gibt einen zweiten Grund, und der wiegt aus meiner Sicht als Wissenschaftlerin inzwischen schwerer als die Müllfrage.

Was wir da eigentlich mit uns herumtragen

Fangen wir mit dem an, worüber wir aktuell viel lesen; Vielleicht haben Sie die Zahl schon gehört: Jeder von uns nehme pro Woche etwa fünf Gramm Mikroplastik auf, das Gewicht einer Kreditkarte. Das Bild ist eingängig, es geht seit Jahren durch alle Kanäle – und man sollte ehrlich sein: Die Zahl stammt aus einer WWF-Kampagne von 2019 und markiert das oberste Ende einer sehr breiten Schätzspanne. Andere Berechnungen aus derselben Datenbasis kommen auf weniger. Doch: Ob es nun eine Kreditkarte pro Woche ist oder weniger – es ändert nichts an dem, was inzwischen wirklich beunruhigt. Und das ist keine Kampagnenzahl, sondern steht in den führenden medizinischen Fachjournalen.

Denn während wir über Gramm pro Woche streiten, haben Pathologen längst nachgesehen, wo dieses Plastik landet. Die Antwort ist unangenehm. Mikro- und Nanoplastik ist mittlerweile in praktisch jedem menschlichen Gewebe nachgewiesen, in das man hineingeschaut hat: im Blut, in der Lunge, in Leber und Nieren, in der Plazenta, in den Hoden. Es wurde in Tumorgewebe gefunden und, in einer 2024 im New England Journal of Medicine veröffentlichten Arbeit, in den verkalkten Ablagerungen von Halsschlagadern.

Am meisten zu denken gibt eine Anfang 2025 in Nature Medicine erschienene Studie eines Teams der University of New Mexico. Die Forscher verglichen Hirngewebe von Menschen, die 2016 verstorben sind, mit Gewebe von 2024. Im Gehirn fanden sie die höchste Belastung überhaupt – bis zu dreißigmal mehr Plastik als in Leber oder Niere. Und die Menge steigt: Allein in diesen acht Jahren nahm sie um rund die Hälfte zu. In den Gehirnen von Menschen mit diagnostizierter Demenz lag sie um ein Vielfaches höher als im Durchschnitt.

An dieser Stelle muss ich als Wissenschaftlerin bremsen, so unbequem das im Sog solcher Zahlen ist. Diese Befunde sind assoziativ. Sie zeigen, dass das Plastik da ist, dass es sich anreichert und dass die Belastung von Jahr zu Jahr zunimmt. Sie beweisen nicht, dass es die Demenz verursacht – das betonen die Studienautoren selbst ausdrücklich. 

Aber man muss das gar nicht überzeichnen, damit es einen beunruhigt. Ein Fremdmaterial, das der Körper nicht abbauen kann, das die Blut-Hirn-Schranke überwindet, sich über die Jahre im Gewebe anreichert und dessen Konzentration messbar steigt – das ist auch ohne bewiesene Kausalität kein Zustand, den man achselzuckend hinnehmen sollte. Und die mit Abstand größte Aufnahmequelle ist, quer über alle Studien, das Trinkwasser. Vor allem abgefülltes Wasser aus Plastikflaschen.

Vom Vorsorgeprinzip zur praktischen Konsequenz

Genau hier wird aus einem abstrakten Forschungsthema eine ganz konkrete Alltagsentscheidung – und eine, die im Sport besonders oft ansteht, weil man mehrmals pro Woche zur Flasche greift.

Man kann seine persönliche Plastikaufnahme nicht auf null bringen; die Partikel sind in Luft, Boden und Wasser. Aber man kann die naheliegendsten Quellen abstellen, und die größte davon ist die Einweg-PET-Flasche. Studien deuten darauf hin, dass ein erheblicher Teil des aufgenommenen Mikroplastiks gar nicht aus dem Meer stammt, sondern beim Abfüllen und aus dem Flaschenmaterial selbst dazukommt. Wer aus einer Glasflasche oder aus hochwertigem Edelstahl trinkt, umgeht diese Quelle schlicht. Das ist keine Heilsversprechung, sondern angewandtes Vorsorgeprinzip: Wo ich ein Risiko ohne jeden Nachteil senken kann, tue ich es.

Und die Umweltseite kommt gratis obendrauf. Fertig abgefülltes Wasser muss produziert, verpackt, gekühlt und durch die halbe Republik gefahren werden – man transportiert am Ende vor allem das Gewicht von Wasser, das fast überall aus der Leitung kommt. Allein in Deutschland gelangen jedes Jahr Hunderttausende Tonnen Mikroplastik in die Umwelt, die niemand je wieder einsammelt. Jede Einwegflasche, die man sich spart, ist an beiden Fronten ein kleiner Gewinn.

Warum das Prinzip Waterdrop hier so gut passt

An dieser Stelle lohnt der Blick auf ein Konzept, das genau an diesem Punkt ansetzt. Waterdrop dreht die Logik der Getränkeindustrie um: Statt fertiges Wasser in Einwegflaschen durch die Gegend zu fahren, wird ein kleiner, konzentrierter Würfel – der Microdrop – erst vor Ort im Wasser aufgelöst. Was transportiert und verpackt werden muss, schrumpft damit auf einen Bruchteil, weil der schwere Teil, das Wasser, aus dem Hahn oder dem Trinkbrunnen an der Anlage kommt. Für den Tennisalltag heißt das: weniger schleppen, weniger Müll, dasselbe Ergebnis in der Flasche.

Der zweite Teil ist die Flasche selbst – und die ist der eigentlich unterschätzte Ausrüstungsgegenstand im Tennis. Über Schläger, Besaitung und Schuhe wird endlos diskutiert; über das eine Stück Ausrüstung, das man in jedem Match und jedem Training tatsächlich in der Hand hat, kaum. Waterdrop hat aus der Trinkflasche ein Designobjekt gemacht, und das ist mehr als Kosmetik. Die Flaschen aus Glas und Edelstahl kommen ohne das Plastik aus, dessen Abrieb man sich sonst mittrinkt, sie sind dicht, robust und gut zu reinigen – und sie sehen so aus, dass man sie gerne mitnimmt.

Dieser letzte Punkt ist wichtiger, als er klingt. Nachhaltigkeit funktioniert nur, wenn man sie im Alltag durchhält. Eine wiederverwendbare Flasche, die zu Hause im Schrank steht, weil sie unpraktisch oder unansehnlich ist, spart gar nichts. Eine, die man ohnehin überallhin mitschleppt, weil sie gut in der Hand liegt und gut aussieht, ersetzt über die Jahre buchstäblich Hunderte Einwegflaschen. Die nachhaltigste Flasche ist nicht die mit dem besten Datenblatt, sondern die, die tatsächlich benutzt wird.

Kombiniert man beides – die Glas- oder Edelstahlflasche und den Microdrop, der das Getränk erst vor Ort entstehen lässt –, ergibt sich für den Tennisalltag ein rundes System. Wasser an der Anlage einfüllen, einen Microdrop dazu, fertig ist das aromatisierte oder mit Elektrolyten angereicherte Getränk, ohne eine einzige Einwegflasche gekauft, geschleppt oder weggeworfen zu haben. Weniger Gewicht in der Tasche, weniger Müll an der Bank, weniger Plastik im Glas – und die Elektrolytfrage gleich mitgelöst.

Die vernünftige Wahl ist selten die spektakuläre

Man muss das Thema nicht größer machen, als es ist, und man muss auch niemandem Angst einjagen. Niemand rettet seine Gesundheit oder den Planeten allein dadurch, dass er beim Tennis aus Edelstahl statt aus PET trinkt. Aber die Summe solcher kleinen, reibungslosen Entscheidungen ist genau das, was zählt – gerade im Sport, wo man ohnehin ständig trinkt.

Die Umweltbilanz ist eindeutig. Und beim Mikroplastik ist die Faktenlage inzwischen ernst genug, dass Abwarten die schlechtere Option ist als vernünftige Vorsorge. Beides führt zur selben, wenig spektakulären Konsequenz: eine gute wiederverwendbare Flasche, die man wirklich benutzt, und ein Trinkkonzept, das ohne Einwegballast auskommt. Dass die vernünftigere Variante hier zufällig auch die bequemere und die schönere ist, macht die Entscheidung leicht. Und leicht ist im Alltag am Ende alles, was zählt.

Mit dem Rabattcode TENNISNET13 sichert ihr euch 13 Prozent Rabatt auf waterdrop®-Produkte.

von Dr. Simone Kumhofer

Donnerstag
24.09.2026, 14:00 Uhr
zuletzt bearbeitet: 24.09.2026, 13:33 Uhr