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Dominic Thiem bei den French Open - der stete Weg nach oben

Seit 2014 schlägt Dominic Thiem im Herren-Einzel bei den French Open auf. Die Bilanz zeigt: Die österreichische Nummer eins hat immer mindestens das Ergebnis des Vorjahres eingestellt.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 23.05.2019, 15:09 Uhr

Dominic Thiem 2016 in Paris
© Getty Images
Dominic Thiem 2016 in Paris

2014 feierte Dominic Thiem den Auftaktsieg gegen Paul-Henri Mathieu - um dann mit Rafael Nadal und dem Court Philippe Chatrier Bekanntschaft zu machen. Es blieb zunächst eine flüchtige.

2015 war ein eher kurzes Vergnügen: nach dem Auftakterfolg Thiems gegen Aljaz Bedene nutzte Pablo Cuevas auf dem engen Court 3 die noch nicht ausgereiften Rückhand-Returns des Österreichers, wehrte gefühlt 162 Breakbälle ab und setzte sich in vier Sätzen durch.

Dominic Thiem 2016  erstmals im Halbfinale

2016 der erstmalige Einzug in das Halbfinale - und der Weg war gepflastert mit Spaniern: Inigo Cervantes, Guillermo Garcia Lopez und Marcel Granollers, dazwischen in Runde drei Alexander Zverev. Im Viertelfinale dann Spitz auf Knopf gegen David Goffin, in der Runde der letzten Vier war Novak Djokovic dann noch eine Nummer zu groß.

2017 also der nächste Angriff auf das große Ziel: Um es vorwegzunehmen - bis zum Halbfinale hat Dominic Thiem keinen Satz abgegeben. Zum Auftakt hat Bernard Tomic gewartet, danach Simone Bolelli und Steve Johnson. In Runde vier war eigentlich David Goffin avisiert, der sich gegen Horacio Zeballos allerdings verletzte. Der Argentinier war gegen Thiem dann ebenso ohne Auftrag wie im Viertelfinale Novak Djokovic. In der Vorschlussrunde aber bereitete der Chef persönlich Thiems Reise ein Ende: Rafael Nadal.

2018 verliert Thiem das Finale

2018 schließlich der nächste Schritt: erste Teilnahme an einem Finale. Es begann mit einem Sieg gegen Ilya Ivashka, Stefanos Tsitsipas war in Runde zwei der erwartet schwere Brocken, für Matteo Berrettini hatte Thiem nach dem Match zurecht viel Lob übrig. Der erste Satz gegen Kei Nishikori im Achtelfinale war von einem anderen Tennisstern, Alexander Zverev konnte im Viertelfinale auch körperlich nicht mithalten. In der Vorschlussrunde beendete Dominic den Lauf von Marco Cecchinato, bevor im Endspiel Rafael Nadal auch im bis dato letzten Herren-Match in Roland Garros zu stark war.

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Donnerstag
23.05.2019, 18:20 Uhr
zuletzt bearbeitet: 23.05.2019, 15:09 Uhr

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