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Ein erster Trend auf dem Weg zu den HTT Finals 2022

In knapp 200 Tagen ist es wieder soweit! Das heuer bislang recht spannend verlaufende Race to La Vil...

von Claus Lippert
zuletzt bearbeitet: 14.05.2022, 13:18 Uhr

In knapp 200 Tagen ist es wieder soweit! Das heuer bislang recht spannend verlaufende Race to La Ville mündet dann Ende November im großen Saisonfinale der Hobby Tennis Tour mit den acht besten Single-Spielern und den acht erfolgreichsten Teams der Saison 2022. Natürlich stehen noch drei HTT Grand Slam Turniere, und etliche Event-Highlights wie die HTT Generali Open in Kitzbühel die HTT Erste Bank Open 500, die mit 1000 Euro dotierten OTC Open und mehrere HTT Masters Series 1000 Veranstaltungen auf dem Programm. Noch muss also niemand der HTT Topstars “Panik schieben”, dennoch wollen wir nach dem ersten Saisondrittel und 50 absolvierten HTT Saisonturnieren einen ersten Trend aus den aktuellen HTT Jahres-Charts herauslesen. Ein Bericht von C.L

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Die Hoffnung auf ein Finalturnier ohne Corona-Beschränkungen lebt

Zunächst einmal ist aber die Hoffnung beim Gastgeber-Verein UTC La Ville, bei den Spielern und auch beim HTT Veranstalter groß, dass man nach dem Totalausfall 2020 und der stark eingeschränkten Auflage 2021, nach zwei durch die Pandemie beeinträchtigte Events, endlich wieder ein “HTT season finale” der gewohnt protzigen und exklusiven Art in die Tenniswelt hinausschicken kann. Wäre heute der 26. November 2022 und damit der hoffnungsfroh erwartete Eröffnungstag der HTT Finals 2022, dann könnte sich die Tennis-Szene auf ein acht Tage lang anberaumtes Round Robin Event der Extraklasse freuen.

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Roman vor Gräflinger – Jahres-Charts bieten gewohntes Bild

Mit zwei gewonnenen Saisontiteln – darunter jenem beim März Masters Series 1000 Turnier auf Hartplatz in der Südstadt – führt HTT Branchen-Primus Damian Roman mit 3205 eroberten Ranglistenpunkten in der heurigen Saison das “Race to La Ville” nach dem ersten Saisondrittel an. Damit steuert der bald 40jährige Rumäne souverän seine sechste Teilnahme an den Finals an, zu der wohl nur mehr wenige Pünktchen fehlen. Der erste Verfolger des am kommenden Dienstag bereits 203 Wochen an der Ranglisten-Spitze weilenden Rumänen, ist wie auch im HTT Entry-Ranking Kärntens HTT US Open Sieger Rene Gräflinger, der zuletzt erst im Endspiel des HTT Mai Masters Series 1000 Turniers an Severino Nowikovsky scheiterte. Bei 2045 in dieser Saison erzielten Ranglistenpunkten hält Stand heute HTT Australian Open Gewinner Nick Ihlenfeld, der allerdings nach dem Endspiel-Eklat bei den “HTT Aussie-Open” von Papa Marcus aus der Tour genommen wurde, und daher kein seriöser Kandidat für eine “Masters-Teilnahme” ist. Dahinter folgen mit dem derzeit außer Gefeecht befindlichen 20fachen Turniersieger Lukas Prüger, mit Nordmazedoniens aufstrebendem Jungstar Tarik Mustafik, und Schwedens im Vorjahr knapp an der Finals-Teilnahme gescheitertem Youngster Elias Steinbichl, drei vielversprechende Aspiranten auf einen Platz im elitären Achterfeld.

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Bisevac & Nowikovsky vor HTT Finals Debüt

Hoch interessant wären beim aktuellen Stand auch die beiden HTT Finals-Debüts der siebt-, und achtplatzierten Amel Bisevac und Severino Nowikovsky. Letztgenannter hat sich erst am vergangenen Dienstag mit seinem Finalerfolg beim 27. Mai Masters Series 1000 Turnier unter die Top 8 gespielt. Noch sind aber die derzeit acht auf den Quali-Plätzen liegenden HTT Stars nicht in Besitz einer Freikarte für den finalen Showdown Ende November im UTC La Ville. Dafür sorgen viele hochkarätige und namhafte HTT Spieler, die derzeit auf den Rängen hinter den Top Eight liegen und lauern, und die in den kommenden Monaten für Hochspannung in Sachen “Finals-Quali” sorgen werden. Darunter sind u.a. HTT French Open Sieger Florian Pimishofer, der dreifache HTT Wimbledonsieger und 8fache HTT Finals-Starter Vladimir Vukicevic aus Serbien oder der steirische HTT Rasen-Champion von 2019 Alexander Schager. Mit einer Premieren-Teilnahme bei den Finals spekuliert auch die HTT Jugend, im Gespräch sind da wohl der 2fache HTT 250 Saisonsieger Noah Alishaev und Belarus-Jungstar Alexander Miazhynski.

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von Claus Lippert

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14.05.2022, 11:24 Uhr
zuletzt bearbeitet: 14.05.2022, 13:18 Uhr