"Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper" - und ASICS tut etwas dafür!

Das Thema "Mental Health" ist längst im Sport und im Tennis angekommen. Eine der Vorreiterinnen: die Weltranglisten-Erste Iga Swiatek. Ihre Sportsychologin Daria Abramowicz leitet nun eine Gruppe von Spezialistinnen und Spezialisten, die den ASICS-Athleten persönliche Betreuung bieten.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 26.10.2022, 12:52 Uhr

Bei den French Open heißt es immer noch: Das Feld gegen Iga Swiatek
© Getty Images
Iga Swiatek

Iga Swiatek hatte es im Frühjahr in einem Interview mit dem tennis MAGAZIN wunderbar formuliert. "Ich habe meinen Physiotherapeuten, der auf meinen Körper aufpasst. Meinen Trainer, der sich ums Tennis kümmert. Aber ich brauche auch jemanden, der immer für mich da ist, wenn ich über irgendetwas sprechen möchte."

Angefangen habe alles mit dem Ziel, sich auf dem Platz zu verbessern: fokussierter zu werden, die Emotionen unter Kontrolle zu bekommen. Danach hat sich das auf's Leben an sich ausgebreitet, auf Gespräche über Selbstvertrauen, das Erwachsenwerden, Popularität, Vereinbarkeit von Sport und Business. "Es ist toll, eine Person zu haben, der man vertraut, mit der man reden kann, Erfahrungen teilen und Dinge durchsprechen. Das tut gut, um den Geist freizubekommen", schwärmte die Weltranglisten-Erste. 

In diesen Genuss sollen nun noch mehr ASICS-Athletinnen und Athleten kommen. In Anbetracht des wachsenden Drucks, dem Spitzensportler und Spitzensportlerinnen ausgesetzt sind, hat ASICS neue Maßnahmen eingeführt, um das mentale Wohlbefinden der Athletinnen und Athleten besser zu schützen und zu unterstützen – ein positiver Schritt in der Sportbranche.

"Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper"

Und es passt ja: ASICS steht für das lateinische "Anima Sana In Corpore Sano", übersetzt: "Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper."

"Die langfristige körperliche und psychische Gesundheit der Athletinnen und Athleten bedeutet uns mehr als jede Medaille oder jeder Podiumsplatz", sagt auch Gary Raucher, Executive Vice President bei ASICS. "Wir sind uns bewusst, dass es entscheidend ist, frühzeitig negative mentale und emotionale Gesundheitssymptome zu erkennen. Deshalb bieten wir unseren Athletinnen und Athleten ein Netzwerk von Betreuern und Betreuerinnen zur psychologischen Unterstützung an." 

Die Leitung hierfür hat Daria Abramowicz übernommen, die Leistungssport- und Leistungspsychologin von Swiatek. "Stress und Ängste sind für uns alle, auch für Spitzensportlerinnen und Spitzensportler, auf einem Rekordhoch", so die Polin. "Ich habe beobachtet, dass immer mehr Marken darüber sprechen, wie sie die psychische Gesundheit im Sport fördern – aber ASICS tut jetzt auch etwas."

Im März 2022 veröffentlichte die britische Charity Organisation für psychische Gesundheit Mind ihren Bericht "Mental Health in Elite Sport", der von ASICS unterstützt wird. Er identifiziert die Kernbereiche, auf die es sich zu konzentrieren gilt, wie z. B. eine weitere Entstigmatisierung und mehr Förderung für die Behandlung von psychischen Gesundheitsproblemen.

ASICS erhofft sich bei allem, Gespräche über psychische Gesundheit zu normalisieren, indem es den Athletinnen und Athleten ermöglicht wird, offen und ehrlich darüber zu sprechen, wie sie sich fühlen.

Ein Vorbild hierbei eben wieder: Iga Swiatek - die genau das tut.

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26.10.2022, 12:40 Uhr
zuletzt bearbeitet: 26.10.2022, 12:52 Uhr