Fed Cup: Schweiz verpasst Aufstieg, Suarez Navarro rettet Spanien

Die Schweiz hat den Aufstieg in die Fed-Cup-Weltrgruppe verpasst. Die Eidgenossinnen verloren auswärts gegen die USA mit 2:3. Gelungen ist der Sprung in die höchste Spielklasse hingegen den Spanierinnen, die Belgien in Kortrijk mit 3:2 besiegten.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 22.04.2019, 07:44 Uhr

Carla Suarez Navarro hatte maßgeblichen Anteil an Spaniens Aufstieg
© Getty Images
Carla Suarez Navarro

Viktorija Golubic hatte die Schweiz in San Antonio gegen Madison Keys überraschend mit 1:0 in Führung gebracht. Danach sorgte Sloane Stephens mit zwei klaren Erfolgen über Timea Bacsinszky und Viktorija Golubic für die Führung der Gastgeberinnen. Anschließend fixierte die für Keys eingesprungene Sofia Kenin mit einem 6:3 und 7:6 (4)-Sieg über Bacsinszky den Klassenerhalt der US-Amerikanerinnen. Die Schweiz muss somit zumindest ein weiteres Jahr auf die Erstklassigkeit warten. Das unbedeutende Doppel holten sich die Eidgenossinnen in einer B-Besetzung.

Den Aufstieg in die Weltgruppe geschafft hat hingegen das spanische Fed-Cup-Team. Die von Kapitänin Anabel Medina Garrigues angeführte Mannschaft setzte sich auswärts gegen Belgien mit 3:2 durch. Zur Heldin mutierte dabei Carla Suarez Navarro, die ihre beiden Einzelmatches und ihre Doppelbegegnung an der Seite von Garbine Muguruza gewann. Für Muguruzua endete das Wochenende somit trotz zweier Niederlagen im Single gegen Kisten Flipkens und Ysaline Bonaventure versöhnlich.

In Prostejov setzten sich die favorisierten Tschechinnen gegen Kanada zuhause klar mit 4:0 durch. Dabei durfte die 32-jährige Lucie Safarova das letzte Mal vor ihrem Karriereende an der Seite von Barbora Krejcikova im Fed Cup antreten. Matchwinnerin war mit zwei Einzelsiegen die erst 19-jährige Marketa Vondrousova.

Deutschland auch 2019 wieder erstklassig

Bereits am Samstag hatte Deutschland den vorzeitigen Klassenerhalt fixiert. Andrea Petkovic, Julia Görges und Mona Barthel trugen mit jeweils einem Einzelsieg zum glatten 3:1-Erfolg in Lettland bei. Das bedeutungslose Doppel entschieden Jelena Ostapenko und Daniela Vismane gegen Anna-Lena Grönefeld und Andrea Petkovic klar mit 6:1 und 6:3 für sich.

Komplettiert wird das Fed-Cup-Viertelfinale des kommenden Jahres von den diesjährigen Halbfinalistinnen Australien, Weißrussland, Frankreich und Rumänien. Im Finale 2019 werden am 9. und 10. November Australien und Frankreich aufeinandertreffen, die sich in der Vorschlussrunde zuhause  jeweils knapp mit 3:2 durchsetzten.

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