Fed Cup: USA, Schweiz, Spanien für Finalturnier qualifiziert

Durchwegs Favoriten-Siege gab es in den Qualifikations-Begegnungen für das erste Fed-Cup-Finalturnier in Budapest Mitte April. Besonders spannend ging es in den USA und in den Niederlanden zu.

von Robin Huiber
zuletzt bearbeitet: 09.02.2020, 08:18 Uhr

Kathy Rinaldi und Sofia Kenin hatten keine Probleme mit Lettland
© Getty Images
Kathy Rinaldi und Sofia Kenin hatten keine Probleme mit Lettland

Es kommt eher selten vor, dass in einer Fed-Cup-Begegnung in den ersten beiden Einzeln drei Spielerinnen zum Einsatz kommen, die mindestens ein Major gewonnen haben. Und dass die Vierte im Bunde auch schon einmal im Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers gestanden hat. So trug es sich aber in Everett zu, beim Länderkampf zwischen den USA und Lettland. Sofia Kenin, gerade erst zur Australian-Open-Siegerin gekürt, bekam es am ersten Tag mit der Halbfinalistin der US Open von 2018 zu tun, mit Anastasija Sevastova. Und löste diese Aufgabe weit souveräner als Rekord-Championesse Serena Williams gegen Jelena Ostapenko, ihres Zeichens French-Open-Siegerin 2017.

Am Samstag wurde es allerdings noch einmal spannend: Ostapenko eröffnete das Spielgeschehen mit einem Drei-Satz-Erfolg gegen Kenin, danach besiegte Sevastova Serena Williams mit 7:6 (5), 3:6 und 7:6 (4). Das Doppel musste entscheiden. Und da ließen die Gastgeberinnen dann doch nichts anbrennen: Kenin gewann an der Seite von Bethanie Mattek-Sands gegen Ostapenko/Sevastova mit 6:4 und 6:0.

Kurz schwitzen mussten auch die Schweizer Damen, die sich in Biel mit den Kanadierinnen zum Wettstreit um einen Platz beim Finalturnier in Budapest trafen. Nachdem die Eidgenossinnen den Freitag mit einem 2:0 beschlossen hatten, verlor Belinda Bencic überraschend gegen die vielversprechende Leyla Annie Fernandez, die 2019 bei den Juniorinnen in Roland Garros erfolgreich geblieben war. Jil Teichmann besserte diesen Patzer im Anschluss gegen Gabriela Dabrowski aus. Bianca Andreescu kam nur im abschließenden Doppel zum Einsatz.

Osaka verliert glatt, Weißrussland gewinnt knapp

Dass mit Naomi Osaka im Moment etwas nicht stimmt, konnten die Fans in Murcia feststellen. Osaka unterlag am Freitag Sara Sorribes Tormo auf Sand mit 0:6 und 3:6, trat am zweiten Tag gar nicht mehr an. Carla Suarez Navarro, die nach dieser Saison ihre Karriere beenden wird, machte im Spitzeneinzel gegen Kurumi Nara am Samstag alles klar.

Spannend ging es schließlich noch in Den Haag zu, wo sich Aliksandra Sasnovich und Aryna Sabalenka erst im Tiebreak des dritten Satzes im entscheidenden Doppel gegen Demi Schuurs und Kiki Bertens durchsetzen konnte. Weißrussland zog damit ebenso in das Finalturnier ein wie Deutschland (4:0 gegen Brasilien), Russland (3:2 in Rumänien), Belgien (3:1 gegen Kasachstan) und die Slowakei (3:1 gegen Großbritannien).

Hier die Übersicht über die Fed-Cup-Partien
 

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zuletzt bearbeitet: 09.02.2020, 08:18 Uhr