French Open: Sexistische Äußerungen - Geldstrafe für Vallejo
Der paraguayische Tennisprofi Adolfo Daniel Vallejo hat nach seinen sexistischen Äußerungen bei den French Open eine Geldstrafe in Höhe von 65.000 US-Dollar (rund 55.000 Euro) erhalten.
von SID
zuletzt bearbeitet:
01.06.2026, 17:37 Uhr

Das teilte Turnierdirektorin Amélie Mauresmo am Montag mit. "Das ist eindeutig etwas, das für uns, für das Turnier und für den Verband auch über das Turnier hinaus nicht akzeptabel ist. Solche Äußerungen haben hier keinen Platz", sagte die Französin.
Vallejo war im Anschluss an seine Fünf-Satz-Niederlage gegen den 17 Jahre alten Franzosen Moise Kouame in der zweiten Runde vom Portal "Clay" mit abfälligen Worten über die brasilianische Schiedsrichterin Ana Carvalho zitiert worden. "Das Match muss ein Mann leiten, denn das Publikum ist sehr anspruchsvoll, und man braucht viel Durchsetzungskraft", soll Vallejo gesagt haben.
In den Sozialen Medien hatte der Paraguayer kurz darauf um Entschuldigung gebeten. "Ich habe Respekt vor den Schiedsrichtern und der Arbeit, die sie leisten", schrieb der 22-Jährige: "Nach einem fünfstündigen Kampf war ich sehr aufgebracht und voller Emotionen. Ich entschuldige mich."
Der Profi erklärte zudem, dass seine Äußerungen falsch interpretiert worden seien. "Ich möchte auch klarstellen, dass ich ihr die Schuld an der Niederlage nicht gegeben habe. Sie hat während des gesamten Spiels gute Arbeit geleistet", schrieb der Weltranglisten-71. Er werde daraus lernen und sich bessern.
Das Preisgeld für Spieler, die in der zweiten Runde von Roland Garros ausscheiden, beträgt 151.000 US-Dollar (130.000 Euro).
