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Fulminanter HTT French Open Auftakt

Die HTT French Open 2026 sind eröffnet! Und gleich der erste Spieltag am gestrigen Donnerstag hat ge...

von Claus Lippert
zuletzt bearbeitet: 29.05.2026, 11:18 Uhr

Die HTT French Open 2026 sind eröffnet! Und gleich der erste Spieltag am gestrigen Donnerstag hat gezeigt, dass jeder einzelne Spieler des heurigen Teilnehmerfeldes gewillt ist, beim Höhepunkt der Sandplatzsaison alles zu geben. Als Beleg für diese These dient der donnerstägige Quali-Auftakt, bei dem nicht weniger als fünf der insgesamt sieben terminisierten Matches über die volle Distanz mitsamt Match-Tiebreak-Entscheidung gingen. Und das die HTT French Open am Altmannsdorfer Ast ein hartes Pflaster sind, zeigte auch der Start in den Main Draw, bei dem sich Serbiens Youngster Jovan Stojanovic und HTT-Debütant Fabian Windisch einen 3:08 Stunden langen Fight um den Einzug in Runde 2 lieferten. Ein Bericht von C.L

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Windisch und Stojanovic liefern sich erste Dreistunden-Schlacht der heurigen HTT French Open Ausgabe

Was für ein fulminanter Auftakt zu den 35. HTT French Opn 2026 war das gestern auf den rote Asche-Courts des Union Tenniscenters La Ville. Und gemeint ist  damit natürlich nicht der Dreh-Wahnsinn am neuen La Ville-Glücksrad, den jeder Spieler vor seinem Match-Antritt absolvieren durfte. Centercourt Lance Lumsden stand zum Start ins zweite HTT Grand Slam Turnier des Jahres im Bllickpunkt des Geschehens. Mit einem stabil spielenden Jungstar, einem über weite Phasen überzeugend agierenden Debütanten, und dem ersten Dreistunden-Fight der diesjährigen HTT-FO-Ausgabe. 3:08 Stunden an Spielzeit waren es am Ende knapp nach 21:20 Uhr, die sich Serbiens Youngster Jovan Stojanovic und HTT-Newcomer Fabian Windisch um den zur Debatte stehenden Zweitrundeneinzug bem wichtigsten Turnier des Jahres duelliert hatten. Und das auf Augenhöhe in einem spannenden Match, das eigentlich der Neuling aus Graz lange Zeit unter Kontrolle hatte. Immerhin gewann der 24jährige den ersten Satz seines Debüt-Matches mit 7:5, und steuerte bei einer 4:2 Führung im zweiten Durchgang auf Kurs Runde 2. Dann schlichen sich beim gebürtigen Grazer aber einige unnötige Doppelfehler ein, und auch die nötige körperliche Frische war Windisch abhanden gekommen. Damit öffnete er Stojanovic eine Türe um zurück in dieses Match zu gelangen, und der erst 14jährige ließ sich nicht lange bitten.

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Stojanovic fightet sich nach 2:4 Rückstand im dritten Satz noch zurück zum Sieg und steht in Runde 2 der HTT FO 2026

Mit der Erfahrung von bereits 22 absolvierten HTT-Turnieren in diesem jungen Alter, kämpfte sich Stojanovic mit einer reifen Leistung zurück, und demonstrierte große Kämpferqualitäten, die in diesem kleinen Mann schon stecken. Denn 2:4 lag der im Ranking auf Platz 39 positionierte März HTT 250 Finalist auch im alles entscheidenden dritten Satz zurück. Windisch hatte in dieser Phase sogar Breakchancen aufs 5:2, doch da waren sich die beiden Spieler uneinig den Spielstand betreffend. Fakt am Ende war, dass der HTT Major-Debütant danach nicht mehr zu seinem Spiel fand, das Re-Break zum 4:4 kassierte, seinen Aufschlag auch zum 4:6 abgeben musste, und somit kein einziges Game mehr machte. “Die Diskussionen waren ein bißchen schade, zumal Jovan ein so guter Spieler ist, dass er solche Sachen nicht nötig hat. Aber ich werde aus diesem Spiel lernen”, so der HTT-Newcomer. “Ich bin stolz auf die Leistung meines Sohnes. Das war ein sehr guter Auftritt von ihm. Mir geht es weniger um das Ergebnis, als viel mehr um die Entwicklung die er gerade macht. Immerhin stand er zu Saisonbeginn noch auf ITN 7. Diese Entwicklung verdanken wir auch der Hobby Tennis Tour. Alle jungen Spieler können hier wirklich besser werden. Wir müssen uns auch einmal beim Veranstalter bedanken, das es die HTT in Wien schon so lange gibt”, erklärte Stojanovic-Papa Dejan am Telefon. Übrigens: Ebenfalls in Runde 2 der HTT FO haben es Julian Schütz nach einem Dreisatzerfolg über Kilian Spindler, sowie die Herren Paul Peter Weinhandl,Johannes Rudnay und Peter Wiesner geschafft. Als Belohnung warten auf die Sieger daher am heutigen zweiten Spieltag vier sportliche Rendezvous mit der Creme de la Creme der HTT. Gegen Rene Gräflinger, Julian Jelinek, Alexander Linsbichler und Theo Strobl wird jeder Game-Gewinn schon ein Achtungserfolg sein.

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Der Reiz der Qualifikation

In den ersten Tagen eines HTT Grand Slam Turniers prägen meistens die Qualifikanten das Geschehen auf der Anlage. Es sind meistens Spieler die man gut kennt, die Woche für Woche bei Future-, und Challenger Events der HTT ihrem Hobby mit Begeisterung nachgehen, und dort ihr Tennis verbessern. Mit der Titelvergabe haben Hobiger & Co freilich nichts zu tun, und dennoch ist der Run auf ein Quali-Ticket bei den HTT French Open ungebrochen. Man will dabei sein, beim Konzert der Besten, sich bestenfalls zwei Matchsiege in der Qualifikation sichern, und dann ein Match mit den HTT-Giganten ausfechten, am besten noch am Centercourt Lance Lumsden. Ein Match mit den HTT Superstars, zu dem man im Normalfalll nie kommen würde. “Wenn ich einen von den Topspielern frage, ob er mit mir Tennis spielen möchte, wird kaum ein Ja als Antwort zurückkommen. Hier beim Turnier muss er aber mit mir spielen, ob er will oder nicht”, erzählt einer der Qualifikanten, der namentlich aber unerwähnt bleiben möchte. Da hat er wohl recht mit seiner Einschätzung der Mister Unbekannt. Und deshalb haben die meisten Qualifikanten das Ziel vor Augen, in den Hauptbewerb der HTT French Open einzuziehen. Jedes Jahr verfolgt auch Anton Zierl diese Mission, freilich ohne Erfolg und das in beständiger Form.

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Anton Zierl und seine Phobie gegen rotes Ziegelmehl

Zum achten Mal war der Waldviertler am gestrigen Donnerstag Abend bei den HTT French Open im Einsatz, und zum schrecklichen siebenten Mal ging das Unterfangen einer geglückten Qualifikation gewaltig in die Hose. 2023 hatte die aktuelle Nr. 150 im HTT Computer-Ranking den Weg aus der notorischen Erfolgslosigkeit gefunden, und nach überstandener Quali den bislang einzigen Auftritt im Hauptfeld der HTT French Open fixiert. Ansonsten war für Zierl noch nie Land in Sicht, wenn er auf roter Asche nach Grand Slam Ehren strebte. Auch gestern setzte sich die akute Phobie des 44jährigen gegen rotes Ziegelmehl weiter fort. Diesmal wieder in dramatischem Ausmaß, denn immerhin stand “der Toni” im Matchtiebreak bei 5:1 und 8:6 Führung gegen Noah Hermanek dicht vor dem Sieg. Am Ende bleibt allerdings nur das Warten auf die HTT FO 2027 und der statistische Eintrag in die HTT Rekordbücher mit seinem 306. HTT Karriere-Turnierstart. Damit ist dem guten Anton zumindest Platz 3 in der ewigen Bestenliste sicher. Fünf der insgesamt sieben Matches zur ersten Quali-Runde gingen wie schon eingangs erwähnt über den Match-Tiebreak, darunter auch die Erfolge von Miro Philipp vom TC Terra Rossa, vom Hetzendorfer Markus Gursch, HTT Evergreen Roman Kump und von Comebacker Martin Spengler. Weiter gehts übrigens heute Freitag um 14 Uhr im UTC La Ville. Vorbeikommen lohnt sich!

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von Claus Lippert

Freitag
29.05.2026, 10:51 Uhr
zuletzt bearbeitet: 29.05.2026, 11:18 Uhr