WTA Indian Wells: Iga Swiatek - "Nicht 100 % auf Erfolg vorbereitet"

Iga Swiatek ist erfolgreich in das WTA-1000-Event von Indian Wells gestartet. Im Anschluss an ihren Auftakterfolg blickt die junge Polin zurück auf ein turbulentes letztes Jahr. In dem es vor allem galt, den sensationellen French-Open-Sieg aus 2020 zu verarbeiten. 

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 10.10.2021, 13:01 Uhr

Iga Swiatek hat in Indian Wells einen starken Start hingelegt
Iga Swiatek hat in Indian Wells einen starken Start hingelegt

Gewissermaßen kann das Erreichte von Emma Raducanu in Flushing Meadows als Steigerung verstanden werden. Als Steigerung dessen, was ziemlich exakt ein Jahr zuvor die Polin Iga Swiatek in Paris zustande gebracht hatte. Beide Spielerinnen feierten wie aus dem Nichts ihren ersten Triumph auf Major-Niveau. Und beide Spielerinnen gaben auf dem Weg dorthin keinen einzigen Satz ab. 

Nun stellte der Erfolgslauf Raducanus, die beim Sieg in New York City immerhin noch ein Jahr jünger war als Iga Swiatek, zwar das Erreichte der 20-Jährigen etwas in den Schatten, auf der WTA-Tour ist es bislang jedoch klar Swiatek, die deutlich mehr Erfolge verbuchen konnte. Wenngleich auch für die Polin der French-Open-Triumph erst einmal aufgearbeitet werden musste: "Der Erfolg kam ziemlich früh, und ich muss sagen, dass ich nicht zu 100 % darauf vorbereitet war, das zu erreichen, was ich jetzt erreiche. Mit der Hilfe meines Teams und meiner Familie fiel es mir recht leicht, mich an dieses neue Leben zu gewöhnen", erklärte Swiatek nach ihrem Auftaktsieg in Indian Wells. 

Swiatek mit gutem Start in Indian Wells

Essentiell in dieser Phase sei die Unterstützung ihres Teams gewesen, betonte die Polin nach ihrem klaren Zwei-Satz-Erfolg über Petra Martic: "Natürlich ist das Leben eines Tennisspielers voller Höhen und Tiefen, und es ist überhaupt nicht einfach, ein Spiel zu verlieren. Es gab Nächte, in denen ich nicht schlafen konnte, aber das wird sich aus der Erfahrung heraus erledigen. Ich bin sehr stolz auf meine Arbeit und das Team, das ich um mich herum habe." Gemeinsam habe man diese Momente sehr gut meistern können. 

Das zeigen auch die Ergebnisse: Seit ihrem Sieg in Paris konnte Swiatek zwei Titel auf der WTA-Tour gewinnen, zuletzt im Mai erstmals auf WTA-1000-Ebene (Rom) reüssieren. Nun, in Indian Wells, gilt die Nummer vier der Welt als Mitfavoritin. Der Start jedenfalls ist der 20-Jährigen durchwegs geglückt. Sie wollte, so Swiatek, von Beginn an offensiv agieren. Eine Taktik, die für die 20-Jährige voll aufgegangen ist: "Ich bin sehr froh, dass ich diese Taktik richtig angewendet habe und mit diesem durchschlagenden Sieg mein Debüt gegeben habe. Das wird sehr gut für mein Selbstvertrauen sein."

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