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Juan Carlos Ferrero: "Deshalb ist Wimbledon immer ein Rätsel"

Juan Carlos Ferrero hat sich im Vorfeld von Wimbledon über den aktuellen Zustand seines Schützlings Carlos Alcaraz gesprochen und erklärt, wieso Wimbledon ein ganz besonderes Event ist. 

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 22.06.2022, 19:03 Uhr

Juan Carlos Ferrero ist der Übungsleiter von Carlos Alcaraz
Juan Carlos Ferrero ist der Übungsleiter von Carlos Alcaraz

Nach dem - geht es nach dem Befinden von Alexander Zverev sogar etwas übertriebenen - Medienrummel rund um Carlos Alcaraz ist es in den vergangenen Tagen doch etwas still geworden um die Youngster. Aus gutem Grund, hatte sich der Weltranglistensiebente nach dem Viertelfinalaus bei den French Open, gegen den Deutschen Zverev doch eine Pause von der ATP-Tour genommen und kein Turnier vor Wimbledon bestritten.

Nun ist der 19-Jährige bereits in London gelandet, wird vor dem dritten Grand-Slam-Turnier des Jahres noch einen Start bei einer Exhibition einlegen. Dort gilt es auch, die gute körperliche Verfassung auch auf Wettkampfniveau zu bestätigen, wie Juan Carlos Ferrero gegenüber der Agentur EFE erklärte: "Auf körperlicher Ebene hat er gut gearbeitet. Carlos mag es, auf Rasen zu spielen. In der Akademie haben wir auf Kunstrasen trainiert, was nicht ganz dasselbe ist."

Alcaraz mit Ellbogenproblemen 

In der Pause habe man sich auch um körperliche Beschwerden bei "Carlitos" gekümmert, insbesondere beim Ellbogen: "Beim Tennis haben wir uns ein bisschen um den Ellbogen gekümmert, deshalb hatte er die Bandage. Der Ellbogen hat ihm ein bisschen zu schaffen gemacht und die Bandage soll das Gelenk schützen." Eine erste Trainingseinheit in Wimbledon hat Alcaraz indes mit Stan Wawrinka absolviert. 

Für den ehemaligen Weltranglistenersten sei Wimbledon indes "das schwierigste Turnier". Denn: "Es ist dasjenige mit der geringsten Vorbereitung. Auf körperlicher Ebene ist es sehr anstrengend, weil der Rasen der Untergrund ist, auf dem es am meisten kostet, sich von einem Spiel zum nächsten zu regenerieren. Deshalb ist Wimbledon auch immer ein Rätsel. Es kann ein Spiel verkomplizieren, das man als erschwinglich ansieht, oder genau das Gegenteil." 

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