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Kontaktperson von Benoit Paire: Kirsten Flipkens darf New York City nicht verlassen

Nächster Aufreger in Zusammenhang mit den COVID-19-Protokollen der Veranstalter der US Open. Wie Kirsten Flipkens auf Instagram mitteilte, dürfe sie New York CIty bis zum 11. September nicht verlassen. 

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 04.09.2020, 12:43 Uhr

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Kirsten Flipkens darf anscheinend nicht aus den USA ausreisen
Kirsten Flipkens darf anscheinend nicht aus den USA ausreisen

Elf Personen, sieben davon Spieler, hatten engeren Kontakt zu Benoit Paire, der überraschend positiv auf COVID-19 getestet wurde und im Anschluss eine nicht-existente Bubble anprangerte. Diese elf Personen hatten in der Folge noch strengere Regelungen zu befolgen, eine sogenannte Bubble in der Bubble wurde für sie ins Leben gerufen, um ihnen zumindest den Start bei den US Open möglich zu machen. 

Regelungen, die Kristina Mladenovic nach ihrem irren Ausscheiden beim nunmehr zweiten Major des Jahres heftig kritisierte. "Was sie uns hier durchmachen lassen, ist abscheulich. Ich möchte meine Freiheit zurück. Ich habe den Eindruck, dass wir Gefangene sind", so die Französin in der Pressekonferenz nach ihrem Ausscheiden. Nun übt auch Kirsten Flipkens, die ebenfalls als Kontaktperson von Benoit Paire gilt, Kritik an den Regelungen. 

Bis 11. September in den USA "gefangen"? 

"Ich möchte mich nicht darüber beschweren, wie es bislang mit den strikteren Protokollen gelaufen ist. Ich muss sagen, dass ich dankbar bin, überhaupt am Turnier teilnehmen zu dürfen", startete die Belgierin ein Statement in ihrer Instagram-Story. Nun aber wären tatsächlich einige Missstände aufgetaucht, in Zusammehang mit ihrer geplanten Abreise aus den Vereinigten Staaten nämlich. 

Kristen ist mittlerweile sowohl aus dem Einzel-, als auch aus dem Doppelbewerb ausgeschieden, das normale Procedere wäre also, alsbald zurück nach Europa zu fliegen, um sich intensiv auf die anstehende Sandplatzsaison vorzubereiten. "Nun sieht es aber so aus, als müssten die elf Personen bis zwei Wochen nach ihrem letzten Kontakt mit Benoit Paire in den USA bleiben, das ist der 11. September", so die Belgierin. Auch der Doppelpartner von Jürgen Melzer, Édouard Roger-Vasselin, soll tennisnet-Informationen zufolge mit einem ähnlichen Problem wie Flipkens zu kämpfen haben. 

Ohne Vorbereitung in die French Open? 

Was ob der strikten Sicherheitsprotokolle in den USA per se schon als recht unangenehm gilt, hat einen weiteren äußerst fahlen Beigeschmack für Kirsten Flipkens. "Das heißt, ich kann die Qualifikation für das WTA-Event in Rom nicht spielen, da diese bereits am Samstag beginnt", so Flipkens. Und auch das letzte Turnier vor dem dritten Grand Slam des Jahres könnte für Flipkens ins Wasser fallen, ob des enorm kleinen Rasters werde die Belgierin wohl keine Chance haben, dort an den Start zu gehen. 

"Das bedeutet also keine Vorbereitungsturnier vor den French Open", erklärte Flipkens, die außerdem festhält, dass sämtliche ihrer bisherigen PCR-Tests ein negatives Ergebnis ergaben. Sie hoffe also, dass sie nach weiteren Tests doch recht bald zurück nach Europa kehren könne, wie Flipkens via Instagram versicherte. Dafür spricht auch der Umstand, dass Benoit Paire via Instagram Live verlautbarte, nach seinem negativen Testergebnis nun bereits am Dienstag zurück nach Europa kehren zu dürfen. Vonseiten der USTA gibt es zu den Aussagen Flipkens bislang noch kein Statement. 

Hier geht´s zum Instagram-Account der Belgierin. 

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