Frankreichs Ladys können es nicht fassen

Frankreichs Tennis-Legende Yannick Noah folgt auf Amélie Mauresmo als Fed-Cup-Teamchef. Die Berufung des French-Open-Siegers 1983 sorgt vor allem für eins: glückliche Damen.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 13.12.2016, 23:39 Uhr

Kristina Mladenovic

Er muss sich zurzeit fast um alles kümmern, was das französische Tennis betrifft. Außer seiner Funktion als Davis-Cup-Chef hat Yannick Noah - letzter französischer Sieger der Herrenkonkurrenz in Roland Garros 1983 und damit Legende auf Lebenszeit - auch die Fed-Cup-Damen als Teamchef übernommen, wie vor ein paar Tagen bekannt wurde.

Und das zur Freude seines Teams. Kristina Mladenovic hat nun der "L'Équipe" verraten, wie sie die Ernennung von Noah erlebt hat. "Ich wusste es Mittwochnachmittag. Ich habe nach dem Training mein Handy gecheckt und auf WhatsApp entdeckt, dass eine Gruppe ‚Fed Cup 2017' gegründet wurde. ‚Popo' (Pauline Parmentier) schrieb eine Nachricht: ‚Was hat es mit dieser Gruppe auf sich? Hast du zugesagt, Yann?' Alizé Cornet ging es auch so. ‚Was ist das denn für eine verrückte Sache?' Aber ‚Yann' schrieb immer noch nichts. Dann hat er eine lange Nachricht gesendet, dass er das sehr bedacht habe und uns drei die Nachricht als Erstes mitteilen wollte. Er sei zu 100 Prozent dabei, so froh über seine Wahl und sein neues Abenteuer. Als ich die Nachricht gelesen habe, habe ich vor Freude und Aufregung geschrien."

Den ersten Auftritt als Teamchef wird Noah am Wochenende vom 11. und 12. Februar 2017 haben. Dann trifft das an zwei gesetzte französische Team - Finalist in diesem Jahr - in Genf auf die Schweiz.

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von Florian Goosmann

Dienstag
13.12.2016, 23:39 Uhr