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„MOIN LADIES“: Die Tennisdamen sind zurück in Hamburg!

Jetzt ist der Termin fix! Vom 7. bis 11. Juli feiert das Damentennis-Turnier der Hamburg European Open seine Premiere im modernisierten Tennisstadion am Hamburger Rothenbaum.

von PM
zuletzt bearbeitet: 29.05.2021, 09:24 Uhr

Vom 7. bis 11. Juli wird in Hamburg ein WTA-Turnier stattfinden
© Getty Images
Vom 7. bis 11. Juli wird in Hamburg ein WTA-Turnier stattfinden

Erstmals seit 19 Jahren schlagen die Profispielerinnen der WTA-Tour wieder im Herzen der Hansestadt auf! Damit wird das Damen-Turnier unmittelbar vor dem Herren-Event ausgetragen. Am Finalwochenende der Damen (10. und 11. Juli) findet am Rothenbaum parallel die Qualifikation der Herren statt. Die Hauptfeld-Konkurrenz der ATP-Profis wird dann vom 12. bis 18. Juli ausgespielt. Der Turniername „Hamburg European Open“ umfasst künftig sowohl das ATP- als auch das WTA-Event.

„Ein miteinander verbundenes Damen- und Herren-Turnier ist für mich das beste Produkt. Damit hat Hamburg jetzt wieder ein Alleinstellungsmerkmal in der deutschen Tennislandschaft“, sagte Turnierdirektorin Sandra Reichel am Donnerstag. Zuletzt wurden im Jahr 1999 ein WTA- und ein ATP-Event unmittelbar nacheinander am Rothenbaum ausgetragen. Das vorerst letzte Damenturnier hatte 2002 Kim Clijsters aus Belgien gewonnen.

WTA-Chef Simon: „Hamburg wird eine der Elite-Destinationen der WTA-Tour" 

„Wir freuen uns, dass wir für die Damen unseren Wunschtermin gemeinsam mit unseren Partnern finden konnten“, betonte Sandra Reichel. Die Qualifikation der Damen beginnt am 5. Juli ohne Fans, um die behördlichen Auflagen zur maximalen Anzahl an erlaubten Veranstaltungstagen auf dem Gelände nicht zu überschreiten. Für die einmal mehr „gelebte und vertrauensvolle Partnerschaft“, dankte Sandra Reichel dem Sportamt der Freien und Hansestadt Hamburg, dem Deutschen Tennis Bund (DTB), dem Sportmäzen Alexander Otto und dem Club an der Alster. 

Intensiv waren auch die Gespräche der Familie Reichel mit den Verantwortlichen des ehrwürdigen Wimbledon-Turniers. Schließlich soll das Hamburger WTA-Turnier in der zweiten Woche des Rasenklassikers ausgetragen werden. „Wir haben von allen Seiten grünes Licht bekommen. Die Tenniswelt freut sich, dass der Traditionsstandort Hamburg zurück auf der Damentennis-Landkarte ist!“, sagte Veranstalter Peter-Michael Reichel. Steve Simon, der CEO der Damenprofitennis-Organisation WTA, betonte: „Wir freuen uns sehr, dass Hamburg in den WTA-Kalender zurückkehrt. Mit seiner langen Tennishistorie und seinem modernisierten Rothenbaum-Stadion wird Hamburg eine der Elite-Destinationen werden, um die WTA-Athletinnen und ihr großartiges Talent zu präsentieren. Wir freuen uns auf das Turnier in diesem Jahr und die Fortsetzung der Tradition des Damenprofitennis in Hamburg.“ Die Auflage im Jahr 2021 wird mit einem 28er-Einzel-Hauptfeld ausgetragen. In der Qualifikation gehen 16 Spielerinnen an den Start, im Doppel-Wettbewerb 16 Paarungen.

„Safety First" bleibt auch in diesem Jahr das Motto

Die Reichel-Unternehmensgruppe veranstaltet seit 2019 das ATP-500er-Herrenturnier in der Hansestadt. Für die Frauen erwarb sie die Turnierlizenz der „Baltic Open“ aus Jurmala (Lettland), die einmalig im Juli 2019 im Rahmen der WTA-250er-Serie ausgetragen wurden, und transferierte diese nach Hamburg. „Wir wollen möglichst viele deutsche Spielerinnen präsentieren“, betonte Sandra Reichel. „Das Ziel ist natürlich, dass wir möglichst vielen Nachwuchstalenten eine Bühne bereiten. Der Club an der Alster hat gerade drei Spielerinnen in seinen Reihen, die zu den Porsche-Nachwuchsteams des DTB gehören. Das finde ich sehr spannend!“

Angesichts der fortwährenden Corona-Pandemie steht auch bei den Hamburg European Open 2021 die Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten im Mittelpunkt. „Es gilt weiterhin das Motto ‚Safety first‘. Wir sind kontinuierlich in Gesprächen mit dem Sportamt Hamburg und der Gesundheitsbehörde und werden wie im Vorjahr flexibel auf die Situation reagieren. Eines ist klar: Wir starten erst dann mit dem Kartenvorverkauf, wenn wir diesbezüglich mehr Planungssicherheit haben,“ sagte Sandra Reichel. Zusammen mit ihrem Team bereitet sie sich auf verschiedene Szenarien vor. Eines der Konzepte umfasst beispielsweise eine Teststraße für die Besucher.

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