Moutet erhält 40.000-Dollar-Strafe nach "F-Wort"-Interview
Corentin Moutet ist nach einem kontroversen Live-Interview beim ATP 500-Turnier im Londoner Queen’s Club mit 40.000 US-Dollar bestraft worden.
von Clemens Engert
zuletzt bearbeitet:
20.06.2026, 11:02 Uhr

Das französische Enfant terrible hatte nach seinem Erstrundensieg gegen seinen Landsmann Giovanni Mpetshi Perricard in einem Interview wiederholt das "F-Wort" benutzt - wenn auch in einem humorvollen Kontext.
Die ATP verstand allerdings wenig Spaß und wertete die Unflätigkeiten als Verstoß gegen den Verhaltenskodex. Moutet wurde daraufhin zu einer saftigen Geldstrafe von 40.000 US-Dollar verurteilt und musste somit einen Großteil der 43.000 US-Dollar, die er durch das Erreichen des Achtelfinals verdiente, wieder abgeben.
Moutet provoziert
Was war passiert? Während des On Court-Interviews hatte BBC-Reporterin Jenny Drummond Moutet gefragt, wie er den Moment erlebt habe, als sein Gegner einen Matchball mit einem massiven zweiten Service abwehrte. Moutet äußerte seine Frustration über diesen Punkt, indem er das "F-Wort" benutzte - das Publikum reagierte mit einer Mischung aus Lachen und Unbehagen.
Drummond warnte Moutet sofort, einen solchen Ausdruck nicht zu wiederholen, weil das Gespräch live im Fernsehen liefe. Der Franzose nutzte dies quasi als Steilvorlage und wiederholte dasselbe Schimpfwort insgesamt siebenmal innerhalb kürzester Zeit.
Viele Beobachter in der Tenniswelt halten die 40.000 Dollar-Strafe für übertrieben, da der Weltranglisten-36. das "F-Wort" nicht während des Matches und eindeutig in einem humorvollen Kontext verwendete..Moutet selbst will die verhängte Strafe jedenfalls nicht einfach so hinnehmen und hat Einspruch eingelegt.
