Ein paar Fakten rund um den Muskelkater

Zum einen ist man stolz, zum anderen ist er doch so schmerzhaft!

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 27.05.2015, 10:05 Uhr

Wer kennt ihn nicht, diesen Schmerz in den beanspruchten Muskelpartien? Immer wenn wir unsere Muskeln stärker beanspruchen als normal, kommt es zum Muskelkater. Aber was geht dann eigentlich genau vor sich und was kann man dagegen tun?

HardFacts

Ein Muskelkater macht sich etwa 24 Stunden nach einer Überbelastung bemerkbar - wie lange er dann anhält und wie ausgeprägt der Muskelkater ist, hängt davon ab, wie viele Muskelfasern innerhalb eines Muskels überbelastet worden sind. Wird ein Muskel beim Radfahren, Schwimmen, Laufen etc. überbeansprucht, dann entstehen kleine Risse in den einzelnen Muskelfasern. Der Körper reagiert auf diese Risse, auch Läsionen genannt,mit einer Entzündungsreaktion.

Durch die Läsionen tritt Wasser aus dem umliegenden Gewebe in die Muskelfasern ein und führt zu einem Ödem (Schwellung). Da sich in den Fasern  keine schmerzempfindlichen Zellen befinden, tut der Muskelkater erst dann weh, wenn die Schwellung gegen einen Nerv drückt und die Durchblutung behindert ist. Dann schmerzt die Schwellung - der Muskel verspannt sich.

Symptome

In der Regeln treten bei Betroffenen folgende Symptome auf:

Ein Muskelkater tritt vor allem an den Oberschenkeln, den Oberarmen, den Waden und dem Bauch auf, da genau diese Muskelgruppe bei vielen Sportarten beansprucht werden.

Dem Muskelkater vorbeugen

Eine empfehlenswerte Prävention gegen Muskelkater ist regelmäßiges Training - der Muskel reagiert bei jedem Training mit einer Leistungsverbesserung und ist so vor Läsionen besser gewappnet. Der Körper versucht im Zuge seiner 'Reparaturmaßnahmen' die Muskelfasern an ein höheres Belastungsniveau heranzuführen - der Muskelkater deutet aber immer auf eine Überbeanspruchung hin und führt nicht zu einer positiven Trainingsentwicklung.

Was hilft wirklich?

Ingwer

Bei Muskelschmerzen hilft Ingwer - die Wurzel lindert Schmerzen, die bei einer Überbeanspruchung auftreten können. Durch die antientzündliche und schmerzlindernde Wirkung ist die Ingwerwurzel ein wichtiger Bestandteil der chinesischen Medizin.

Foto: (c) Tim Reckmann /pixelio.de

Massagen

Eine Massage kann durchaus Schmerzlinderung bringen, doch falsch angewandt kann es auch eine gegenteilige Wirkung erzielen. Darum immer von einem Sportmasseur massieren lassen, der die Verletzung einschätzen und behandeln kann.

Hier geht's zum Originalartikel aufgesund.at.

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Mittwoch
27.05.2015, 10:05 Uhr