Nach Sieg in Toronto: Swiatek mit deutlicher Botschaft an Kritiker
Nach ihrem Finalsieg über Elena Rybakina in Toronto hat sich Iga Swiatek mit sehr deutlichen Worten an ihre Kritiker gewandt.
von Clemens Engert
zuletzt bearbeitet:
14.08.2026, 15:03 Uhr

"Ich will diesen Titel heute an all jene widmen, die unfairer Beurteilung, Negativität und Hass ausgesetzt sind - ob im Sport oder in einem anderen Lebensbereich", meinte die Polin nach dem Match. "Ich weiß, wie schwer sich das anfühlen kann. Ehrlich, es ist es nicht wert, diesen Meinungen Bedeutung zu schenken und es ist entscheidend, dass wir verstehen, dass diese Meinungen uns nicht definieren."
Über die schwierigen letzten Monate, in denen viel Kritik auf sie eingeprasselt ist, meinte die 25-Jährige: "Manchmal müssen wir gegen Dinge ankämpfen, gegen die wir eigentlich nicht ankämpfen sollten. Deshalb bin ich umso stolzer auf mich, weil ich mich auf meinen Weg konzentriert und mich nicht davon bestimmen lassen habe. Ich habe an mich geglaubt und kenne die Stärke meines Spiels. Ich muss mich nur auf die richtigen Dinge konzentrieren, die richtige Arbeit leisten, und die guten Tage werden kommen.“
“Heute war ich hochkonzentriert”
Für die sechsfache Grand-Slam-Siegerin ist es - bis zum Titel in Kanada - in diesem Jahr noch nicht wirklich rund gelaufen. Nach enttäuschenden Auftritten bei den French Open und in Wimbledon stellten einige sogar infrage, ob die ehemalige Nummer eins der Welt jemals wieder zu ihrer alten Stärke zurückfinden würde.
Die Antwort hat Swiatek nun auf dem Platz gegeben. Dementsprechend zufrieden zeigte sich die Polin nach dem Sieg über Rybakina. „Heute war ich hochkonzentriert. Ich wollte das Match körperlich anstrengend gestalten und meine Schläge mit viel Spin spielen, denn ich weiß, dass ich dank Spin und Flugbahn des Balls die Punkte kontrollieren kann. Unter diesen Bedingungen habe ich dadurch auch Selbstvertrauen gewonnen", so Swiatek.
Hier das Einzel-Tableau in Toronto
