WTA Cincinnati: Naomi Osaka sagt kurzfristig ihre Teilnahme ab
Naomi Osaka wird nicht beim WTA-1000-Turnier in Cincinnati aufschlagen. Die ehemalige Weltranglistenerste gab kurzfristig ihre Absage bekannt und bereitet sich damit ohne weitere Matchpraxis auf die US Open vor.
von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet:
13.08.2026, 20:36 Uhr

Eigentlich hätte Naomi Osaka einen entspannten Start in das WTA-1000-Turnier in Cincinnati gehabt. Denn als gesetzte Spielerin wäre die Japanerin über ein Freilos direkt in der zweiten Runde gestartet. Doch stattdessen verzichtet die 28-Jährige auf einen Start, wie Osaka am Donnerstag via Social Media bekannt gegegeben hat.
“Ich bin sehr traurig, dass ich in diesem Jahr auf Grund von Erschöpfung absagen muss. Ich liebe es in Cincinnati zu spielen und hoffe im kommenden Jahr teilnehmen zu können” lautete das Statement von Naomi Osaka zur Absage des Turniers im Bundesstaat Ohio.
Osaka unterlag in Toronto Rybakina
Erst in der Nacht zu Mittwoch (MESZ) hatte Naomi Osaka beim Turnier in Toronto, einem weiteren 1000er-Event, gegen Elena Rybakina das Viertelfinalaus nach drei Sätzen kassiert. Die Herausforderungen nach drei Siegen in Kanada scheinen der aktuellen Nummer 13 der WTA-Weltrangliste zu viele Kräfte gekostetet zu haben, um nun auch in Cincinnati konkurrenzfähig zu sein.
Damit wird Naomi Osaka erst wieder bei den US Open ein Match bestreiten. Bei dem Turnier, welches Osaka bereits 2018 und 2020 gewinnen konnte, dürfte sich die viermalige Grand-Slam-Siegerin einiges ausrechnen. Nach einer guten Saison dürfte Osaka zum erweiterten Favoritinnenkreis zählen und könnte damit um ihren dritten Titel in New York spielen.
Bereits im letzten Jahr setzte Naomi Osaka beim Turnier in Cincinnati aus, zuvor ging es 2025 bis ins Endspiel von Montreal, wo Victoria Mboko ihren ersten großen Titel feierte. Osaka spielte anschließend auch bei den US Open groß auf und scheiterte im Halbfinale gegen Amanda Anisiomovain drei Sätzen. Die Absage in Cincinnati ist also eigentlich ein gutes Omen für Naomi Osaka. Genügend Matchpraxis auf Hardcourt ist defintiv vorhanden.
