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Nach Wien-Start: Novak Djokovic dürfte Paris Bercy auslassen

Wie das baltische Medium Mozzartsport berichtete, soll Novak Djokovic seinen Start für das ATP-Masters-1000-Event in Paris Bercy abgesagt haben. Stattdessen will der 33-Jährige in Wien und bei den ATP-Finals in London angreifen. 

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 17.10.2020, 10:56 Uhr

Novak Djokovic wird seinen Titel in Paris Bercy wohl nicht verteidigen können
Novak Djokovic wird seinen Titel in Paris Bercy wohl nicht verteidigen können

Im Tennisjahr 2020 ist auch in Hinblick auf die Weltrangliste ein ganz besonderes. Rafael Nadal etwa, der in einer normalen Saison sowohl in Roland Garros als auch in New York City bei den US Open den Titel zu verteidigen gehabt hätte, konnte sich durch eine Neuregelung des Punktesystems (es werden nur noch positive Veränderungen erfasst, selbst bei Nicht-Antreten bleiben die Punkte im System) auf die Titelverteidigung in Paris konzentrieren - und ließ die Reise in die USA kurzerhand ins Wasser fallen. 

Einen ähnlichen Weg geht nun auch Novak Djokovic, der Ende Oktober erstmals seit 2007 wieder in der Wiener Stadthalle aufschlagen wird. Danach stünde eigentlich das ATP-Masters-1000-Event von Paris Bercy auf dem Programm, der Serbe würde als amtierender Titelträger ins Rennen gehen. Nun soll der Serbe aber bekanntgegeben haben, Paris Bercy zu Gunsten des ATP-Events in Wien und der ATP-Finals in London auslassen zu wollen.

Das soll der Serbe gegenüber Mozzartsport bekanntgegeben haben: "Bis Ende des Jahres werde ich an zwei weiteren Turnieren teilnehmen, in Wien und London. Ich war seit 15 Jahren nicht mehr in Wien, dieses Turnier war nicht in meinem ursprünglichen Plan vorgesehen, aber ich freue mich sehr darauf. Es war eine seltsame Saison, und ich hoffe, dass ich sie als Weltranglisten-Erster beenden kann. Das ist mein Ziel, und ich arbeite daran", zitierte das Medium den 17-fachen Grand-Slam-Champion.

Schritt eins im "Zwei-Stufen-Plan"

Der neue Terminplan dient vor allem einem ganz großen Ziel des Serben: Roger Federer in puncto Wochen als Nummer eins der Welt einzuholen. Noch liegt der Schweizer in diesem Vergleich mit 20 Wochen in Front, für den Rest des Jahres gilt Novak Djokovic aber als schier uneinholbar - speziell, sollte er den Titel in Wien holen. Dann müsste nämlich Rafael Nadal ebenfalls in der österreichischen Hauptstadt starten, um überhaupt eine Chance zu haben, den Branchenprimus zu überholen. 

Damit könnte Novak Djokovic also schon ziemlich bald den ersten Punkt seines "Zwei-Stufen-Plans" im Rennen um die ewige Nummer eins abgehakt haben. Demnach wolle sich der 33-Jährige nämlich, nachdem er Federers Rekord der Wochen als Nummer eins egalisiert hat, primär auf die Grand-Slam-Turniere konzentrieren, wo Djokovic noch drei Titel auf den Schweizer und Rafael Nadal fehlen. 

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von Michael Rothschädl

Samstag
17.10.2020, 08:15 Uhr
zuletzt bearbeitet: 17.10.2020, 10:56 Uhr

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