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Naomi Osaka: "Habe alles, um auf Sand und Gras gut zu spielen"

Naomi Osakahat bei den Australian Open 2021 ihren vierten Grand-Slam-Titel geholt. Dass ihr ein solches Kunststück außerhalb von Hardcourt recht schwer gelingen könne, will die Japanerin nicht wirklich wahrhaben. 

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 23.02.2021, 14:24 Uhr

Naomi Osaka konnte auf Sand und Gras bislang noch nicht wirklich überzeugen
Naomi Osaka konnte auf Sand und Gras bislang noch nicht wirklich überzeugen

Zwei Mal US Open, zwei Mal Australian Open - seit vergangenem Samstag sind es bereits vier Grand-Slam-Titel, die im Hause Osaka den Trophäenschrank schmücken. Mit gerade einmal 23-Jahren ist dies die durchaus passable Bilanz jener Dame, die von vielen als die rechtmäßige Nachfolgerin einer Serena Williams gehandelt wird, die mit ihren 23 Major-Titeln den Tennissport in den letzten Jahren so geprägt hat, wie selten eine Dame zuvor.

Dass Osaka auf eine vergleichbare Dominanz wie die der Serena Williams aber doch noch Beträchtliches fehlt, zeigt etwa der Blick auf die Statisik bei den anderen Grand-Slam-Turnieren. Sowohl in Wimbledon als auch in Roland Garros war für die Japanerin bislang der Einzug in die Runde der letzten 32 das Höchste der Gefühle, auf Sand und Gras ist Osaka bislang noch nicht wirklich warm geworden.

Osaka: "Geht nur darum, sich wohl zu fühlen"

Geht es nach der 23-Jährigen könnte sich dies schon bald ändern, für die Erfolge auf diesen beiden Untergründen sei es nämlich nicht viel, was ihr fehle, wie Osaka im Gespräch mit dem WTA-Insider verrät: "Ich habe das Gefühl, dass ich alles habe, was ich brauche, um auf Sand und Rasen gut zu spielen, es geht nur darum, sich wohl zu fühlen. Ich glaube nicht, dass ich mich auf beiden Belägen total wohl fühle, weil ich als Kind nicht wirklich auf Sand oder Gras gespielt habe. Ich habe mein ganzes Leben lang auf Hartplatz gespielt." 

So sei es schlicht und einfach eine Frage der Erfahrung, wie die Japanerin betont. Mit dieser sollen dann auch ähnliche Erfolge wie auf Hartplatz kommen, ist die Weltranglistenzweite überzeugt. "Es ist definitiv eine mentale Sache. Aber ich glaube, je mehr ich spiele, desto besser wird ist", erklärt Osaka. 

Nun steht für die Japanerin aber erstmal Regeneration auf dem Programm, über ihren Terminplan will die 23-Jährige nämlich nicht allzu viel preisgeben, zu viel passiere derzeit in der Welt, um einen fixen Plan zu haben. Vielmehr freue sich Osaka nun darauf, nach Hause zurückzukehren und "zu schlafen", wie die Weltranglistenzweite erklärt. "Ich bin nicht wirklich ein großer Partymensch oder so. Ich bin einfach nur aufgeregt, nach Hause zu gehen."

Hier das komplette Gespräch mit Naomi Osaka!

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von Michael Rothschädl

Dienstag
23.02.2021, 13:10 Uhr
zuletzt bearbeitet: 23.02.2021, 14:24 Uhr

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