NextGen-ATP-Finals: Für Carlos Alcaraz zählt nur der Sieg
Carlos Alcaraz geht nach den Absagen von Jannik Sinner und Felix Auger-Aliassime als Favorit in die NextGen-ATP-Finals in Mailand. Für den 18-Jährigen ist klar: Dort zählt nur der Titel.
von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet:
05.11.2021, 15:44 Uhr

Das letzte ATP-Masters-1000-Event im Kalenderjahr 2021 endete für Carlos Alcaraz mit einem heftigen Dämpfer. Gegen den Lokalmatador Hugo Gaston - angetrieben von einem frenetischen Heimpublikum - setzte es für den 18-Jährigen eine überraschende Pleite. Insbesondere das 5:0, das Alcaraz im zweiten Durchgang noch aus der Hand gegeben hatte, dürfte dem Youngster dabei durchaus schmerzen.
Den Blick hat Alcaraz jedoch bereits in Richtung letztes Saisonhighlight gerichtet, der 18-Jährige wird bei den NextGen-ATP-Finals in Mailand das Feld anführen, nachdem Jannik Sinner und Felix Auger-Aliassime ihre Auftritte beim kleinen Bruder der Nitto-ATP-Finals abgesagt hatten. Und dieser Favoritenrolle möchte Alcaraz jedenfalls gerecht werden, der Spanier fiebert dem Saisonfinale bereits entgegen: "Die NextGen-Finals bedeuten, dass ich hart gearbeitet habe und dass ich gute Ergebnisse und ein gutes Niveau erreicht habe", erklärte Alcaraz.
Korda, Mussetti, Nakashima als härteste Konkurrenz
Das Ticket für das Saisonfinale der besten U21-Spieler des Kalenderjahres sei jedenfalls eine Belohnung für die harte Arbeit, die er die gesamte Saison über geleistet habe, versicherte Alcaraz. " Die Leute, die das Turnier besucht haben, haben mir gesagt, dass es spektakulär ist, und deshalb möchte ich es unbedingt spielen und gewinnen können. Ich werde hingehen, um es zu gewinnen", zeigte sich der aktuelle Weltranglisten-35. kämpferisch.
Die härtesten Konkurrenten um den letzten Titel der Saison 2021 dürften Sebastian Korda, Lorenzo Musetti und Brandon Nakashima darstellen. Korda zeigte zuletzt in Paris durchaus ansehnliche Leistungen und konnte der Nummer zwei der Welt, Daniil Medvedev im Achtelfinale einen Satz abknöpfen, auch Jenson Brooksby und Lorenzo Musetti haben in diesem Jahr ihr Talent unter Beweis gestellt. Nicht so eindrucksvoll aber wie Carlos Alcaraz, der deshalb völlig zurecht das Feld in Mailand anführen wird. Und dort wohl auch Chance auf Revanche an Hugo Gaston bekommen wird, der sich mit seinem Abschneiden in Paris-Bercy ebenfalls für die NextGen-ATP-Finals qualifizieren konnte.
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