Novak Djokovic (erneut) seit 400 Wochen in den Top Ten
Novak Djokovic ist in den Top-Ten der Weltrangliste ein Dauerbrenner. Die meiste Zeit seiner erfolgreichen Karriere verbrachte der Serbe unter den besten zehn Spielern der Welt und knackt nun erneut die 400-Wochen-Marke.
von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet:
12.08.2026, 09:52 Uhr

Als Novak Djokovic am 19. März 2007 erstmals in der ATP-Weltrangliste unter die besten zehn Spieler der Welt rutschte, deutete sich die große Karriere des damals 19-Jährigen zumindest schon in gewissen Zügen an. Der Teenager hatte zu der Zeit bereits drei Titel auf der ATP Tour gewinnen können. Mit dem Titel beim Masters in Miami einige Wochen später setzte sich der “Djoker” dann endgültig in der Weltelite fest und bliebt dort bis heute.
Vom Herbst 2017 bis zum Juli 2018 wurde die Zugehörigkeit in den Top Ten für einige Monate unterbrochen. Seitdem ist Novak Djokovic festes Mitglied der zehn besten Spieler der Welt. Damit feierte der 24-fache Grand-Slam-Sieger an diesem Montag beeindruckende 400 Wochen in den Top Ten, davon zahlreiche Wochen auf dem obersten Platz an der Sonne.
Federer fast 1000 Wochen in den Top Ten
Beeindruckend dabei ist, das erwähnter Zeitraum ab Herbst 2017 die einzige Strecke seit 19 Jahren ist, in denen Novak Djokovic nicht den besten zehn Profis der Welt angehörte. Das unterstreicht nicht nur das Können des Ausnahmespielers, sondern auch das Glück, welches den Serben durch die Karriere begleitete. Denn ein zwischenzeitlicher Abfall im Ranking ist durch Verletzungen ein normaler Vorgang. Davon hatte Djokovic nur wenige.
So stand Novak Djokovic bereits vor 2017 weit über 400 Wochen in den Top Ten und knackt diese Marke nun erneut. Zum Rekord der meisten Wochen in den Top Ten fehlt allerdings noch etwas. Roger Federer war in seiner Karriere 968 Wochen Top-Ten-Mitglied. Im Herbst dürfte Djokovic diese Marke allerdings knacken, der nun auf 955 Wochen kommt.
Zverev knapp über 400er-Marke
Um die Besonderheit von 400 Wochen am Stück in den Top Ten zu unterstreichen kann ein Vergleich mit Alexander Zverev herangezogen werden. Der French-Open-Sieger gehörte bisher 410 Wochen den besten zehn Spielern der Welt an und kommt damit im Gesamtranking auf Platz 15. Boris Becker gehörte übrigens 576 Wochen dem elitären Kreis an. Dieser Rekord dürfte von Alexander Zverev zu holen sein.
Für eine Einstellung des Federer-Rekords müsste der gebürtige Hamburger weitere elf Jahre spielen und dürfte die Top Ten dabei nie verlassen. Alexander Zverev wäre dann 40 jahre jung. Man soll ja niemals nie sagen.
