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Lieber Apartment als olympisches Dorf

Andy Murray und Roger Federer ziehen es vor, die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro in gewohnter Atmosphäre zu verbringen.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 04.05.2016, 09:02 Uhr

RIO DE JANEIRO, BRAZIL - JULY 07: A general view of the Christ The Redeemer statue atop the Corcovado on July 7, 2014 in Rio de Janeiro, Brazil. (Photo by Jamie Squire/Getty Images)

Für die meisten Sportler gehört es dazu, während der Olympischen Spiele im olympischen Dorf zu wohnen, um das Flair so richtig zu spüren. Gerade für jüngere Sportler ist dies ein einmaliges Erlebnis. So wohntenRoger Federerbei den Olympischen Spielen in Sydney (damals 19 Jahre alt) undAndy Murraybei den Olympischen Spielen in Peking (damals 21 Jahre alt) im olympischen Dorf. Was daraus entstehen kann, zeigt die Geschichte von Federer, der seine heutige Frau Mirka im olympischen Dorf in Sydney erstmals traf –der Liebesblitz schlug ein.

Mit Londoner Siegesformel zu einer weiteren Medaille

Medienberichten zufolge wird Federer in Rio de Janeiro lieber in einem Hotel oder einem Apartment wohnen. Der Schweizer musste 2008 in Peking das olympische Dorf verlassen, weil er von vielen anderen Sportlern nach Autogrammen und Fotos gefragt wurde. „Das ist anders als das, was wir gewohnt sind. Ich denke, dass deswegen die Spieler außerhalb bleiben“, sagte Murray, der seinen Entschluss bereits gefasst hat, dass er mit dem britischen Tennisteam zusammen wohnen wird. „Ich werde nicht im olympischen Dorf sein. Ich bleibe im Apartment mit dem Rest des Teams.” Der Schotte will die Siegesformel aus 2012 wiederholen, als er in London Gold im Einzel sowie Silber im Mixed gewann.

„Ich hatte eine tolle Zeit in Peking, aber mein Tennis war dort ziemlich schlecht. Ich habe während London offensichtlich etwas anders gemacht. Das hat für mich gut funktioniert. Meine Aufgabe wird sein, dass ich mich bestmöglich vorbereite und eine Medaille für mein Land gewinne. Ich denke, der beste Weg das zu tun, ist, indem man sich so vorbereitet wie bei anderen Events, wo man seinen eigenen Platz hat“, erzählte Murray am Rande des ATP-Masters-1000-Turniers in Madrid.

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