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Rafael Nadal und Andy Murray mit einem Loblied auf Olympia

Die beiden Goldmedaillengewinner lieben Olympia über alles. Rafael Nadal findet aber ein Haar in der Suppe.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 18.08.2016, 11:00 Uhr

RIO DE JANEIRO, BRAZIL - AUGUST 12: (L-R) Gold medalists Rafael Nadal and Marc Lopez of Spain celebrate on the podium after the Men's Doubles competition on Day 7 of the Rio 2016 Olympic Games at the Olympic Tennis Centre on August 12, 2016 in Rio d...

Das olympische Tennisturnier in Rio de Janeiro war für die meisten Spieler und Spielerinnen eine Herzensangelegenheit.Timea Bacsinszkyerklärte nach ihrer Silbermedaille im Doppel:„Ich hätte Lust, dass Olympia das ganze Jahr dauert.“Vor allem für die Superstars im Tennis sind die Olympischen Spiele ein Mosaikstein und ein Event, auf das man niemals verzichten sollte.Andy MurrayundRafael Nadal,die beide mit einer Goldmedaille aus Rio de Janeiro angereist sind, sprachen sich beim ATP-Masters-1000-Turnier in Cincinnati für Tennis bei Olympia aus.

Kritik am Zeitplan

„Ich hoffe, dass Tennis bei Olympia bleibt. Bei jeden Olympischen Spielen habe ich es absolut geliebt. In Peking lief es auf dem Platz nicht so gut, wie ich wollte, aber ich hatte auch dort eine unglaubliche Erfahrung. Wenn man sich das Publikum im Halbfinale und Finale ansieht, war die Atmosphäre überragend. Bei Rafas Match gegen del Potro und auch im Finale war das Tennis zweitweise nicht so toll, aber ich denke, dass die Leidenschaft und der Einsatz, den wir beide im Finale gebracht haben, hat gezeigt, wie viel uns beiden das bedeutet.“ Nadal,der sich nun Olympiasieger im Einzel und Doppel nennen kann,stimmte Murray zu.

„Tennis ist heutzutage ein wichtiger Teil der Olympischen Spiele. Ich verstehe nicht, warum wir nicht bei den Olympischen Spielen sein sollten. Ich denke, dass Olympia für uns Tennisspieler aus meiner Sicht nah dran ist an einem Grand Slam. Ich denke, dass es für die Olympischen Spiele wichtig ist, dass Tennis dabei ist. Und für die Sportart Tennis ist es wichtig, dass es bei Olympia ist. So ist es.“ Für Nadal gab es in Rio de Janeiro aber einen Haken: der dicht gedrängte Zeitplan. „Die andere Sache ist, dass wir drei Wettbewerbe haben: Einzel, Doppel und Mixed. Ich glaube, dass wir bessere Leute brauchen, um den Spielplan vorzubereiten. Wir brauchen ein paar Wettkamptage mehr bei Olympia. Derzeit ist es nicht genug.“

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18.08.2016, 11:00 Uhr