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Olympia 2021: Naomi Osaka spricht über "notwendige" Pause

Naomi Osaka ist bei den Olympischen Spielen 2021 auf die große Tennisbühne zurückgekehrt. Und steht dort im Mittelpunkt. Die zuvor eingelegte Pause sei dringend notwendig gewesen, betonte die Japanerin nach ihrem Auftakterfolg. 

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 26.07.2021, 12:38 Uhr

Naomi Osaka ist bei den Olympischen Spielen auf die große Tennisbühne zurückgekehrt
Naomi Osaka ist bei den Olympischen Spielen auf die große Tennisbühne zurückgekehrt

"Ich habe das Gefühl, dass die Pause, die ich auf der Tour gemacht habe, sehr notwendig für mich war. Im Moment fühle ich mich ein wenig erneuert und glücklich, wieder Tennis zu spielen", meinte Osaka nach ihrem souveränen Auftakterfolg bei den Olympischen Spielen gegen die Chinesin Saisai Zheng. Die Japanerin hatte, nachdem aufgrund eines angekündigten Presseboykotts der Weltranglistenzweiten heftige Diskussionen aufgekommen waren, aus den French Open zurückgezogen und auch für das Grand Slam in Wimbledon abgesagt. 

Zu den Olympischen Spielen ist Osaka nun aber mit einem Knall zurückgekehrt. Titelstories auf reichweitenstarken Medien, eine eigene Doku auf Netflix und nun auch das Entzünden des olympischen Feuers. Ja, Naomi Osaka ist für die Gastgeber eines, wenn nicht das Gesicht dieser Sommerspiele. Für die schüchterne Japanerin selbst, die zuletzt offen über Depressionen und psychische Probleme gesprochen hat, geht in Tokio in diesen Tagen ein Kindheitstraum in Erfüllung: "Bei den Olympischen Spielen zu spielen, war schon immer ein Traum von mir, seit ich ein Mädchen war. Ich habe es im Fernsehen verfolgt und wollte immer ein Teil dieses großen Moments sein."

Fokus aufs Tennis 

Dass ihr letztes offizielles Match bereits einige Zeit in der Vergangenheit liegt, fördere nur die Motivation Osakas, wie diese betonte: "Es ist schon eine Weile her, dass ich das letzte Mal ein offizielles Match gespielt habe. Ich bin sehr glücklich, dass ich wieder an Wettkämpfen teilnehmen kann." Wenngleich die Situation rund um die COVID-bedingten Restriktionen natürlich keine optimale sei. Man dürfe jedoch schlicht und ergreifend nicht vergessen, dass man sich zurzeit in einer weltweiten Pandemie befinde, erklärte die Japanerin nach ihrem Auftakterfolg. 

Anders als das deutliche Ergebnis zeige, sei das Auftaktmatch gegen Saisai Zheng für Osaka eine wahre Zerreißprobe gewesen, wie diese erklärte: "Ich ging sehr nervös auf den Platz, weil viele Blicke auf mich gerichtet waren. Es war ein bisschen stressig, aber am Ende hat es mich nicht beeinträchtigt und ich konnte einen sehr starken Gegner wie Zheng schlagen." Diesen guten Schwunge gelte es nun mit in die nächste Runde zu nehmen, wolle sie den großen Traum von Olympiagold in diesem Sommer auch wahrwerden lassen. 

In Runde zwei wartet auf die Weltranglistenzweite nun nämlich bereits eine erste richtige Bewährungsprobe, die Schweizerin Viktorija Golubic. Diese spielte zuletzt eine hervorragende Rasensaison erreichte zuerst beim WTA-500-Event von Eastbourne überraschend, und dann in Wimbledon gar sensationell das Viertelfinale. Aktuell ist Golubic jedoch lediglich auf Platz 50 der Weltrangliste zu finden, es ist das erste Duell mit Osaka. 

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von Michael Rothschädl

Montag
26.07.2021, 17:25 Uhr
zuletzt bearbeitet: 26.07.2021, 12:38 Uhr

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