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Als Stan Wawrinka zum Groupie wurde

Die Olympischen Sommerspiele in Peking 2008 bleiben für „Stan, the Man“ unvergessen, auch weil er einen ganz besonderen Sportler traf.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 22.06.2016, 14:07 Uhr

competes in the tennis event at the Olympic Green Tennis Center on Day 8 of the Beijing 2008 Olympic Games on August 16, 2008 in Beijing, China.

Olympiasieger bleibt man sein Leben lang. Für viele Sportler gibt es nichts Größeres, als einmal bei den Weltfestspielen des Sports auf dem obersten Treppchen zu stehen. Das gilt auch fürStan Wawrinka, der sich 2008 in Peking einen Lebenstraum erfüllte. Gemeinsam mitRoger Federergewann er Olympiagold im Doppel für die Schweiz und kann sich auch acht Jahre später noch lebhaft daran erinnern. „Ich war extrem glücklich. Diese Medaille zu gewinnen, war einer der schönsten Momente meiner Karriere. Ich habe es intensiv genossen und werde das niemals vergessen“, sagte der zweifache Grand-Slam-Sieger der Online-Plattform des Tennis-Weltverbands ITF.

Neben dem Goldmatch gegen die schwedische Paarung Simon Aspelin und Thomas Johansson bleibt vor allem ein Moment im kollektiven Tennisgedächtnis haften: Im Halbfinale bezwang das Schweizer Duo die favorisierten US-amerikanischen ZwillingeBobundMike Bryan. Der anschließende Jubel ist legendär. Roger Federer und Stan Wawrinka fielen sich freudetrunken in die Arme und feierten ihren Sieg auf einmalige Art und Weise. Der an diesem Tag überragende Romand wurde von Federer beinahe vergöttert. Der „Maestro“ zelebrierte eine Art Anbetungsritual über seinem auf dem Rücken liegenden Freund.

Kobe, ich will ein Foto von dir!

Neben diesen magischen Momenten auf dem Platz gab es für Wawrinka noch ein weiteres Erlebnis, welches er nie vergessen wird. „Stan, the Man“ traf in Peking auf Basketball-Superstar Kobe Bryant, der mit dem US-Team ebenfalls die Goldmedaille gewann. „Wir sahen ihn im Olympischen Dorf und ich wollte ein Bild mit ihm machen, etwas, was ich normalerweise nie tun würde“, so Wawrinka, der mit Trainer Severin Lüthi unterwegs war. Ein paar Tage später wurde das Vorhaben in die Tat umgesetzt. „Als wir zu ihm gingen, merkten wir, dass der Akku unseres Handys fast leer war und wir so keine Bilder machen konnten. Wie zwei verrückte Kinder rannten wir zurück in unser Zimmer, steckten das Handy für wenige Minuten ans Stromnetz und flitzten zurück, um das Foto zu machen.“

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22.06.2016, 14:07 Uhr