Porsche Tennis Grand Prix: Emma Raducanu - "Werde auf jeden Fall wiederkommen"

Es war eine aufregende Woche für Emma Raducanu in Stuttgart. Seit ihrem Sieg bei den US Open 2021 ist die 19-jährige Britin der neue Shootingstar im Damentennis und stand auch bei ihrem ersten Porsche Tennis Grand Prix im Mittelpunkt des Interesses. Die Porsche-Markenbotschafterin spielte nicht nur ein starkes Turnier, sondern hatte auch abseits des Centre-Courts viel Spaß.

von PM
zuletzt bearbeitet: 27.04.2022, 15:55 Uhr

Emma Raducanu hat ihre Zeit beim Porsche Tennis Grand Prix genossen
© Porsche
Emma Raducanu hat ihre Zeit beim Porsche Tennis Grand Prix genossen

Dabei absolvierte sie Foto- und Interviewtermine ebenso routiniert und gekonnt wie die Porsche Driving Challenge, ein bei den Spielerinnen sehr beliebter Fahr-Wettbewerb im Rahmen des Weltklasseturniers. Besonders viel Freude bereitete dem Porsche- und Motorsportfan der Besuch des Porsche Museums.
 
Schon nach ihrem ersten Training auf dem Centre-Court der Porsche-Arena war Emma Raducanu angekommen in Stuttgart. „Ich liebe es hier. Es ist großartig, von all den Porsche-Fahrzeugen umgeben zu sein“, sagte sie mit Blick auf die an der Grundlinie aufgestellten Taycan-Modelle. Für Aufsehen sorgte das Trikot des Premier-League-Klubs Tottenham Hotspur, das sie dabei trug – mit der Nummer 10 ihres Lieblingsspielers Harry Kane. „Eigentlich habe ich Fußball nie so intensiv verfolgt“, sagte sie. „Doch fast alle in meinem Team lieben die Spurs und versuchen mich von dem Verein zu überzeugen. Durch sie werde ich so langsam zum echten Fan.“

Raducanu gewinnt erstes Match auf Sand

Ein Faible für Porsche hatte sie dagegen schon als Kind. Einer ihrer ersten Trainer fuhr einen 911, und immer wenn sie morgens vor der Schule zum Training kam, hat sie das Auto bewundert und davon geträumt, eines Tages selbst einen zu fahren. Dazu hatte sie am Rande des Porsche Tennis Grand Prix ausgiebig Gelegenheit, und sie hätte sogar einen Porsche mit nach Hause nehmen können, denn ein vollelektrischer Taycan GTS Sport Turismo war in diesem Jahr der Siegerpreis. Das große Interesse an ihrer Person habe seit ihrem US-Open-Sieg deutlich zugenommen, sagte sie, aber langsam gewöhne sie sich daran: „Je mehr Erfahrungen ich sammle, desto besser kann ich damit umgehen. Wenn ich Woche für Woche Turniere spiele und die ganzen Medienanfragen bearbeite, dann wird alles irgendwann zur Normalität für mich.“
 
In ihr erstes WTA-Turnier auf Sand startete sie mit einem souveränen 6:1, 6:2 gegen die Australierin Storm Sanders. In der zweiten Runde setzte sie sich gegen die Deutsche Tamara Korpatsch 6:0, 2:6, 6:1 durch und stand damit zusammen mit fünf Top-10-Spielerinnen schon im Viertelfinale. Dort war dann allerdings die Weltranglistenerste und spätere Siegerin Iga Swiatek ihre Gegnerin. Die hart umkämpfte Partie gewann die Polin am Ende mit 6:4, 6:4.
 
Mit ihrer Sandplatz-Premiere war Emma Raducanu trotz der Niederlage gegen die Nummer 1 zufrieden. „Ich als junge Spielerin kann auf Sandplätzen viel lernen und freue mich darauf, in diesem Jahr mehr Zeit auf Sand zu verbringen“, sagte sie. Das Turnier mit seiner tollen Atmosphäre in der Porsche-Arena hat sie in vollen Zügen genossen und ist überzeugt: „Der Porsche Tennis Grand Prix ist eines der besten Turniere im Kalender. Der Centre-Court in der Porsche-Arena ist großartig.“

"Herzliche Gastfreundschaft genossen" 

Auf eines hat sich Emma Raducanu in Stuttgart fast so sehr gefreut wie auf die Matches in der Porsche-Arena – den Besuch des Porsche Museums. Am Tag nach ihrem Ausscheiden machte sie sich im Porsche Targa 4S auf den Weg nach Zuffenhausen und tauchte ein in die spannende Geschichte des Sportwagenherstellers. „Es ist faszinierend, sich hier umzuschauen und all diese Autos hautnah zu erleben“, sagte sie. „Die Entwicklung von den ersten zu den aktuellen Modellen ist eine unglaubliche Geschichte und macht diese Marke so besonders.“ Der Rundgang dauerte länger als geplant, denn sie setzte sich mit großer Begeisterung in fast jedes der ausgestellten Modelle. Besonders angetan war sie vom Porsche 356 und dem 911 Turbo S Exclusive Series Cabriolet sowie den alten und neuen Rennwagen. Und nachdem es mit dem Siegerauto des Porsche Tennis Grand Prix in diesem Jahr noch nicht geklappt hat, nahm sie als Souvenir aus dem Museumsshop eine Vintage-Jacke Le Mans 1982 mit nach Hause.
 
Angesichts so vieler unvergesslicher Eindrücke und des vielversprechenden Starts in die Sandplatzsaison fiel Emma Raducanu der Abschied aus Stuttgart nicht leicht. „Ich habe diese Woche und die herzliche Gastfreundschaft der Menschen hier sehr genossen“, sagte sie. „Ich werde auf jeden Fall zurückkommen.“

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