Porsche Tennis Grand Prix: Iga Swiatek nach Kraftanstrengung im Finale, dort wartet Sabalenka

Die Weltranglisten-Erste Iga Swiatek steht nach einem harten Match im Finale des Porsche Tennis Grand Prix 2022. Dort wartet Vorjahresfinalistin Aryna Sabalenka.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 23.04.2022, 19:47 Uhr

Iga Swiatek
© Porsche
Iga Swiatek

Iga Swiatek ist ihrer Favoritinnenstellung beim WTA-Turnier in Stuttgart gerecht geworden, musste aber alles aufbieten, um Überraschungs-Halbfinalistin Liudmila Samsonova (WTA-Nr. 31) in Schach zu halten. 3 Stunden und 2 Minuten brauchte sie am Ende für den 6:7, 6:4, 7:5-Erfolg, und das Match war bis zum Ende völlig offen./

Samsonova drehte den Spieß für Swiatek beinahe um: Während normalerweise Swiatek das Tempo gegen die meisten ihrer Gegnerinnen bestimmt, war es hier oft Samsonova, die mehr Druck machen konnte. Und in dieser Woche ihre Stärke auf Sandplatz endlich unter Beweis stellte, auch zu ihrer eigenen Zufriedenheit. Im Vorjahr hatte sie auch für sich selbst überraschend das WTA-Turnier in Berlin auf Rasen gewonnen. Dabei, so sagte sie dieser Tage, sehe sie ihre größere Stärke eigentlich auf Sand, auf dem sie groß geworden sei. Gegen Swiatek zeigte sie genau das.

Swiatek nun bei 22. Siegen in Serie

"Es war hart", sagte die überglückliche Swiatek im Anschluss. "Wir hatten beide viele Ups und Downs, es war ein Marathon. Ich bin froh, dass ich am Ende konstanter war."

Während Swiatek ihre Siegesserie mit nunmehr 22. Matcherfolgen am Stück weiterführte, hat Samsonova zumindest einen Lauf gestoppt - den der gewonnenen Sätze. Da stand Swiatek bis zum Match bei 28 Stück in Serie.

Aryna Sabalenka wieder im Endspiel - wie schon 2021

Zuvor hatte Aryna Sabalenka bereits ein paar Luftküsse in Richtung des roten Sieger-Porsche geworfen, nachdem sie ihr Halbfinale gegen Paula Badosa gewonnen hatte.

Hier war es das erwartet enge Spiel zwischen der Weltranglisten-Dritten aus Spanien und der Weltranglisten-Vierten aus Belarus. Sabalenka lief in Durchgang eins einem 2:5-Rückstand hinterher, schaffte aber den Ausgleich und knapste Badosa einen extrem wichtigen Punkte im Tiebreak beim 4:5 ab: ein langer Ballwechsel, bei dem Badosa zum Ende hin eine Rückhand die Linie entlang bretterte, aus vollem Lauf. Sabalenka aber zog alle Register, kam noch dran und schoss eine Vorhand cross aus dem Handgelenk - zum Punktgewinn, nachdem Badosa nicht mehr zum Stand kam nach ihrem vermeintlichen Winner. Statt 6:4 für Badosa stand es 5:5, kurz später war der Satz zu Ende.

In Durchgang zwei ging Badosa ebenfalls früh mit Break in Führung, aber Sabalenka konterte direkt, am Ende nahm sie der Spanierin zu null den Aufschlag ab, zum Sieg.

Sabalenka kann nun nachholen, was sie im Vorjahr verpasst hatte: Da war sie im Finale gegen Ashleigh Barty anfangs die klar bessere Spielerin gewesen, brach nach gewonnenem ersten Satz aber ein und holte nur noch zwei Spiele. Iga Swiatek wird allerdings etwas dagegen haben.

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von Florian Goosmann

Samstag
23.04.2022, 19:31 Uhr
zuletzt bearbeitet: 23.04.2022, 19:47 Uhr

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