Probleme für Rafael Nadal? "Wir werden ihn auf 10 Millionen Dollar verklagen"

Rafael Nadal könnte Probleme mit einem argentinischen Geschäftsmann bekommen - wegen eines Streits um eine Schaukampf-Serie zum Ende des Jahres.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 02.08.2022, 19:46 Uhr

Auch Rafael Nadal hat manchmal sein Packerl zu tragen
© Getty Images
Rafael Nadal

Darüber berichten mehrere argentinische Medien./

Laut der Zeitung Olé habe der argentinische Geschäftsmann Lisandro Borges (CEO der World Padel Tour Buenos Aires) eine Exhibitionserie mit Nadal geplant gehabt. Borges behauptet, mit Nadals Manager Carlos Costa sowie Giovanni und Nicolas Lapentti eine Vereinbarung mit Nadal unterzeichnet haben, um Schaukämpfe im November in Argentinien, Mexiko und Ecuador (eben über die Lapenttis) zu organisieren.

Als vierte Station sei Chicago im Gespräch gewesen, dies habe aber nicht geklappt. Danach seien Kolumbien und Chile ein Thema gewesen, was sich ebenfalls als Problem dargestellt habe.

In Argentinien hätte ein Spiel gegen Juan Martin del Potro stattfinden sollen.

"Wenn wir in der Mediation keine Einigung erzielen, werden wir vor Gericht gehen"

Borges behauptet gegenüber Olé, Nadals Team habe zwischenzeitlich jedoch mit einem anderen Promoter verhandelt, mit Marcelo Figoli, dem Chef der Gruppe Alpha Medios und Fenix Entertainment. Laut Borges habe die ursprüngliche Vereinbarung ein Ablaufdatum gehabt, allerdings habe es eine Vereinbarung über den Vertrag hinaus gegeben - Nadals Seite sehe das anders, wodurch die Gespräche mit Figoli aufgenommen und ein Vertrag dort abgeschlossen worden sei. 

"Wenn wir in der Meditation keine Einigung erzielen, werden wir vor Gericht gehen", so Borges gegenüber Olé. "Ich habe mit Costa gesprochen, er hat mir gegenüber zugegeben, dass er uns schriftlich um eine Verlängerung gebeten hat, und er prahlt damit, dass er sie nicht unterschrieben hat. Nadal hat zweimal einen Vertrag unterzeichnet. Wir werden ihn auf 10 Millionen Dollar verklagen."

Gegenüber tn.com erklärte Borges weiters: "Gegen den meiner Meinung nach größten Sportler der Geschichte zu klagen, weil sein Manager ein Schurke ist, finde ich nicht lustig. Aber die Wahrheit ist, dass wir keine andere Wahl haben, als es zu tun, wenn uns jemand so viel Schaden zufügt, wie dieser Mann uns zugefügt hat."

Borges klagt an, Costa habe einen besseren Deal gewollt. Und Nadal wäre für weniger als vier Termine à 2,5 Millionen Dollar nicht gestartet. "Für weniger als 10 Millionen kommt er nicht", so habe es geheißen.

Eine Anfrage von Olé an Costa sei bislang nicht beantwortet worden.

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von Florian Goosmann

Dienstag
02.08.2022, 18:51 Uhr
zuletzt bearbeitet: 02.08.2022, 19:46 Uhr

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