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Quali zu den HTT Next Gen Finals verspricht Hochspannung

Ja, seit letztem Donnerstag ist offiziell Herbst, auch wenn man das angesichts des aktuell so spätso...

von Claus Lippert
zuletzt bearbeitet: 26.09.2021, 13:18 Uhr

Ja, seit letztem Donnerstag ist offiziell Herbst, auch wenn man das angesichts des aktuell so spätsommerlichen letzten September Wochenendes des Jahres 2021 kaum glauben mag. Dennoch steht die Indoor-Saison 2021/22 unmittelbar vor der Türe. Und wenn die Stars der Peugeot Hobby Tennis Tour ab kommender Woche unter den Dächern des UTC La Ville auf Punkte- und Titeljagd gehen, dann nähert sich das Tennisjahr traditionell seinem Ende. Ein Saisonende, das aber in seinen knapp zwei Monaten noch mit jeder Menge Turnier-Highlights aufwarten kann. So steht der Grand-Slam-Nachtrag der im Jänner wegen Corona abgesagten HTT Australian Open auf dem Programm. Die HTT Erste Bank Open 500 könnten ihr Comeback im HTT Kalender feiern, mit dem November-1000er steht das letzte HTT Masters Series-Turnier der verkürzten Saison an, und dann freut sich die Szene natürlich auf die diversen Saison-Abschluss-Turniere mit dem absoluten Höhepunkt, dem Saisonfinale der Top 8 Einzelspieler und Doppel-Teams im UTC La Ville, sowie auf den in Turnierform verpackten traditionellen Blick in die HTT-Zukunft mit dem “Young Masters” oder den HTT Next Gen Finals powered by Peugeot, wie der Showdown der besten HTT-Jungstars korrekter Weise heißt. Und die Qualifikation für genau dieses Event der Top 8 U21 Spieler verspricht heuer große Spannung. Ein Bericht von C.L

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Jahreswertung “Race to La Ville” als Quali-Maßstab

Ein Blick auf die bisherige Siegerliste der 2017 erstmals zur Austragung gelangten HTT Next Gen Finals überzeugt auch die Kritiker dieses manchmal als Show-Bewerb abqualifizierten Round-Robin-Höhepunktes der besten HTT-Jugendspieler am Jahresende. Mit Julian Rainer bei der Premiere, Nicolas Moser 2018 und Nico Mucic bei der vorläufig bisher letzten Ausgabe vor zwei Jahren, finden sich drei richtig gute Tennisspieler in der “Hall of fame” dieses HTT-Nachwuchs-Events. Zwei Monate vor der vierten Auflage der Peugeot Next Gen Finals der HTT haben wir einmal einen Blick auf das mögliche Starterfeld der 2021-Ausgabe geworfen, und damit den aktuellen Stand der Jahreswertung “Race to La Ville” in Augenschein genommen. Angesichts neun ausgefallener Tennis-Monate ob der Covid-Pandemie und einer Vielzahl von “alten” im 52 Wochen Entry-System festgezurrten Punkten, wird heuer erstmals ausschließlich das “Race to La Ville” als Maßstab zur Qualifikation sowohl für die HTT Finals der Top 8 als auch die HTT Next Gen Finals herangezogen.

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Was machen Wilmink, Pimishofer & Co?

Und bei näherem Studium der aktuell 50 Saisonturniere umfassenden Jahreswertung, darf man sich als HTT-Fan einerseits auf ein hochkarätig besetztes “Finale der besten U21-Spieler” als auch auf spannende Quali-Wochen davor freuen. Aktuell führt US Boy und HTT Laver Cup Sieger Lenny Wilmink vor dem amtierenden HTT French Open Sieger Florian Pimishofer die Kandidatenliste an. Die beiden jungen Niederösterreicher wären auch bereits fix qualifiziert für das Saison-Highlight der HTT-Youngsters, und doch steht hinter deren Start beim allerletzten HTT Turnier des Jahres 2021 ein großes Fragezeichen. Weil Wilmink & Pimishofer nach derzeitigem Stand auch sehr wahrscheinlich in der Woche davor bei den großen HTT Finals im UTC La Ville aufschlagen werden, ist ein Antreten bei den “kleinen Finals” eher unwahrscheinlich. Das Gleiche gilt für Sebastian Wojta, der mit 1.620 eroberten Punkten in dieser Saison gute Karten für sein Debüt bei den HTT Finals in Händen hält. OTC Open Champion Diego Laporta weilt zur Zeit der HTT-Next Gen Finals noch in den USA, womit der Kampf um die Startplätze dahinter in den kommenden Wochen so richtig entbrennen wird.

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Die umfangreiche Kandidatenliste, und wer erhält die Wildcard?

Mit Schwedens Jungstar und frischgebackenem Peugeot September HTT 500 Sieger Elias Steinbichl in der Poleposition, darf sich mehr als ein halbes Dutzend an talentierten und erfolgshungrigen HTT-Next-Gen-Stars Hoffnung auf einen Startplatz im großen Finalturnier machen. Von Alexander Rieger über die jungen Herren namens Luca Kiss, Barnabas Balazs, Florian Strutzenberger, Bernhard Hauer bis hin zu Nordmazedoniens Tarik Mustafik liegen keine 250 Punkte, was die Quali zusätzlich anheizen wird. Abgesehen davon, was die Topstars Wilmink, Pimishofer, Wojta & Co für ihr persönliches Saisonfinale planen, wird der Kampf um die sieben zu vergebenden HTT Next Gen Finals Tickets “hart oder locker” ausfallen. Der achte Startplatz wird mittels Wildcard vom HTT Veranstalter vergeben, und da würden sich noch namhafte HTT-Jungstars wie die Herren Laurenz Rattasits, Inas Sarajlic, Alexandr Koshlyak, Aleksandar Leitgeb, Samuel Boruta, Felix Maierhofer, Manuel Ali oder Alexander Mühr anbieten. Oder feiert mit Russlands Mariam Karadzhaeva gar erstmals eine junge Dame ihr Debüt bei den 4. Peugeot HTT Next Gen Finals von 3. bis 7. Dezember 2021 im UTC La Ville.

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zuletzt bearbeitet: 26.09.2021, 13:18 Uhr