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Regeländerung bei Olympia: Best of Three im Herrenfinale

Der internationale Tennisverband ITF verändert den Modus des Olympia-Herrenfinales: Künftig wird das Endspiel im Best-of-Three-Modus entschieden werden. Zudem wird es im Doppelbewerb anstatt des dritten Satzes ein Match-Tiebreak geben.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 05.04.2019, 11:53 Uhr

Kein Best-of-Five-Finale mehr bei Olympia
© Getty Images
Juan Martin del Potro, Andy Murray und Kei Nishikori

Bislang wurden die Herrenendspiele allesamt im Best-of-Five-Format ausgetragen. 2016 setzte sich Andy Murray in Rio de Janeiro in vier Sätzen gegen Juan Martin del Potro durch. Der Schotte könnte somit der letzte Spieler aller Zeiten sein, der ein olympisches Tennisturnier in diesem Modus gewinnen konnte.

Denn die Änderungen der ITF werden bereits ab den Sommerspielen 2020 in Tokio zum Einsatz kommen. Somit wird es nach dem Davis Cup auch bei den Olympischen Spielen keine mögliche Entscheidung im fünften Satz mehr geben. Einzig bei den Grand-Slam-Turnieren wird dieser Modus demnach noch angewandt.

In der Doppelkonkurrenz wird es ebenfalls eine Neuerung geben. Anstatt wie bisher üblich wird im dritten Satz wie auf der ATP-Tour ein Match-Tiebreak ausgetragen werden. Diese Regelung kommt seit jeher auch im Mixed-Doppel zum Einsatz.

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zuletzt bearbeitet: 05.04.2019, 11:53 Uhr

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