Bitterer Schlusspunkt unter Erfolgsjahr

Richel Hogenkamp musste sich in der Vorwoche unters Messer legen und dürfte hiermit eine Zwangspause erwarten. Ob die Niederländerin für die erste Fed-Cup-Begegnung 2017 ausfällt, ist nicht bekannt.

von Manuel Wachta
zuletzt bearbeitet: 15.12.2016, 19:30 Uhr

Richel Hogenkamp kann Wettkampf-Tennis erst einmal vergessen

Ihr 7:6-(4),-5:7,-10:8-Sieg gegen Svetlana Kuznetsova im mit vier Stunden längsten Fed-Cup-Match aller Zeiten legte den Grundstein zum Sensationscoup der Niederlande in Russland und zum Einzug ins Semifinale der Weltgruppe. Und auch als Einzelkämpferin auf der Tour war's für Richel Hogenkamp eine durchaus erfolgreiche Saison, dank zwei 25.000-US-Dollar-Titeln und der zweiten Hauptrunde bei den US Open in New York als Qualifikantin ab Mitte August schloss die derzeitige Nummer 132 der Weltrangliste unweit ihres Career Highs von Platz 115 vom Sommer 2015 ab. Und trotzdem ging dieses Jahr für sie überaus bitter zu Ende. Denn die 24-Jährige musste sich, wie sie auf ihrer offiziellen Twitter-Seite am Montag nunmehr verriet, am vergangenen Freitag einer Operation am linken Arm unterziehen. Hogenkamp wird darum wohl erst mit Verspätung in die neue Saison starten können. Ob ihre Teamkolleginnen bei der erhofften Wiederholung des Erfolgs im Nationenwettbewerb am Anfang in Weißrussland (11. und 12. Januar) diesmal auf sie verzichten werden müssen, ist zurzeit nicht bekannt.

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15.12.2016, 19:30 Uhr