Roger Federer hält "echten" Grand Slam weiterhin für möglich

Roger Federer weilt aktuell in Rehabilitationsbemühungen in der Schweiz. Die Geschehnisse in New York hat der Maestro dennoch genau verfolgt.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 21.09.2021, 07:14 Uhr

Roger Federer im großen Gespräch mit der ZEIT
© GEPA Pictures
Roger Federer

Der Laver Cup steht am Wochenende an und damit eines der Highlights für Roger Federer - unter normalen Umständen. Schließlich hängt der 20-fache Majorchamp zusammen mit Tony Godsick sowohl an der Erfindung als auch Austragung des Teamwettbewerbs zu Ehren der australischen Tennislegende Rod Laver./

Der bleibt im Übrigen weiterhin der letzte Profi bei den Herren, der den Grand Slam geschafft hat: 1969 gewann "The Rocket" alle vier Majors in nur einem Kalenderjahr. Und war somit dann doch nicht der große Gratulant beim Herreneinzel der US Open - Laver hätte hier Novak Djokovic den Pokal überreicht, wenn dieser gewonnen und damit seinerseits den Grand Slam geholt hätte.

Roger Federer über Djokovic: Saison war "außergewöhnlich"

Daniil Medvedev und Djokovics Nerven hatten bekanntlich etwas dagegen. Rod Laver in New York zu sehen sei dennoch "sehr nett gewesen", erklärte Federer nun bei einem Sponsorentermin in der Schweiz zur Promotion des Laver Cups. Dass es tatsächlich mal jemandem gelingen könnte, alle vier Grand-Slam-Turniere zu gewinnen, hält Federer weiterhin für möglich. "Ich denke, es ist möglich, dass das wieder passiert", sagte er. "Wir haben das mit Novak, mit und Rafa gesehen, wir waren sehr nahe dran." Man brauche aber auch das Quentchen Glück, Durchhaltevermögen, Stärke - alles. "Darum ist es so hart. Aber es ist möglich." Was Djokovic in diesem Jahr geschafft habe "war dennoch natürlich außergewöhnlich."

Federer und Nadal hatten ihrerseits bereits drei Grand-Slam-Turniere in einem Jahr gewonnen: Federer in 2004, 2006 und 2007, wo er jeweils bei den French Open verlor (ein Mal gegen Gustavo Kuerten, zwei Mal gegen Rafael Nadal); Nadal in 2010 (wo er bei den Australian Open gegen Andy Murray aufgeben musste). Der Unterschied zu Djokovic in 2021: Djokovic hatte tatsächlich die ersten drei Grand-Slam-Turniere des Jahres gewonnen. Er hatte auch bereits 2011 und 2015 drei Majors für sich entschieden, allerdings nicht die ersten drei des Jahres.

Federer selbst ist aktuell nach wie vor außer Gefecht gesetzt, das rechte Knie musste zum dritten Mal innerhalb von anderthalb Jahren unters Messer. Er habe "das Schlimmste hinter sich", so Federer. Er wolle "so schnell wie möglich ins Konditionstraining und auf den Tennisplatz" zurückzukehren.

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von Florian Goosmann

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21.09.2021, 10:10 Uhr
zuletzt bearbeitet: 21.09.2021, 07:14 Uhr

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