Roger Federers Fitnesscoach Pierre Paganini: "Wir sind auf der Zielgeraden"

Roger Federer steht kurz vor seinem Comeback. Vor dem ersten Auftritt des 20-fachen Grand-Slam-Siegers seit über einem Jahr äußerte sich dessen Fitnesscoach Pierre Paganini noch zum körperlichen Zustand seines Schützlings.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 25.02.2021, 11:51 Uhr

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Roger Federer bestritt sein letztes Match gegen Novak Djokovic
© Getty Images
Roger Federer hat wieder Grund zur Freude

Über ein Jahr ist es mittlerweile nun her, dass Roger Federer wettkampfmäßig Tennis spielte. Bei den Australian Open 2020 war es, im Halbfinale gegen Novak Djokovic, das auch aufgrund von Rückenproblemen in drei Sätzen verloren ging. Dass der Schweizer sich bereits damals mit Problemen am rechten Knie herumschlug, wusste zu diesem Zeitpunkt noch kaum jemand.

Pierre Paganini, Federers Fitness- und Konditionstrainer, war einer der wenigen Wissenden. "Dieses Knie bereitete ihm schon mehrere Jahre Probleme. (...) Er und das ganze Team befassten sich damit schon länger", verriet der 63-Jährige im Interview mit dem Tagesanzeiger.

Schlechtere Voraussetzungen als 2016

Aus diesem Grund unterzog sich Federer im vergangenen Jahr zwei Knie-Operationen, die Saison 2020 erklärte der langjährige Weltranglistenerste folglich für beendet. Seine Karriere wollte der Schweizer nach dem Eingriff aber nicht beenden. Dafür gibt es laut Paganini vor allem einen Grund: "Was man bei ihm oft unterschätzt, ist die Geduld, die er hat. Ohne sie wäre er wohl längstens des Alters wegen zurückgetreten."

Der Weg zurück sei dennoch schwieriger als noch vor fünf Jahren, so Paganini: "Der große Unterschied ist: Als er nach Wimbledon im Jahr 2016 bis Australien pausierte, waren seine Muskeln eigentlich immer da. Jetzt hatten wir eine totale Unterbrechung und die Muskeln verschlechterten sich erheblich."

"Seine Muskulatur konnte nicht mehr gleich arbeiten und brauchte eine längere Erholungszeit. Als ich mit ihm zu arbeiten begann, waren wir ganz unten", führte der Fitnesscoach weiter aus. Mittlerweile sei Federer aber wieder in einem guten körperlichen Zustand: "Wenn Sie zuschauen würden, würden Sie sagen: Er ist nicht verletzt, alles in Ordnung."

Start in Dubai nicht fix

"Jetzt sind wir auf der Zielgeraden", konstatierte Paganini. Wohin Federer diese nach dem ATP-250-Turnier in Doha führen wird, ist noch unklar. Der 39-Jährige ist zwar nach wie vor auf der Entry List des ATP-500-Events in Dubai zu finden, einen Start bei der Veranstaltung in der größten Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate wollte Paganini aber weder bestätigen noch dementieren.

Fix sei hingegen, dass im April "nochmal ein Aufbaublock" auf dem Programm stehe, um Federer auf die zweite Saisonhälfte vorzubereiten. In dieser stehen mit Wimbledon, Olympia und den US Open die erklärten Saisonziele des Weltranglistenfünften an. Ob sein Schützling für Paganini noch zu den Titelanwärtern zählt? "Es kommt darauf an, wie gesund er ist. Es ist noch etwas früh, diese Frage zu beantworten."

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Donnerstag
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