Simona Halep zur Schiri-Debatte: „Im Tennis gibt es keinen Sexismus“

Simona Halep muss derzeit aufgrund eines Bandscheibenvorfalls auf unbestimmte pausieren. Während ihrer Auszeit meldet sich die Weltranglistenerste in der Sexismus-Debatte auf der WTA-Tour zu Wort.

von tennisnet
zuletzt bearbeitet: 09.10.2018, 13:16 Uhr

Simona Halep schmeißt ab und zu ihr Racket

Angefangen hat die öffentliche Diskussion um Sexismus im Tennissport im Finale der US Open. Der bekannte Ausraster von Serena Williams hat die WTA-Tour mit Debatten und Diskussionen überschüttet. Nun meldet sich auch Simona Halep zu Wort.

"Ich möchte mich nicht in diese Geschichte (US-Open-Finale) einmischen, aber jeder wird gleichbehandelt. Ich werde auch dafür verwarnt, wenn ich meinen Schläger zertrümmere. Die Schiedsrichter respektieren und folgen den Regeln und mehr kann ich nicht dazu sagen", erklärte die Rumänin bei Reuters.

Einen weiteren Kommentar zum Verhalten von Williams wollte die French-Open-Siegerin nicht abgeben. Allgemein ist Halep dafür bekannt, dass sie sich öffentlich nicht zu Streitthemen auf der Tour äußert. Der viel diskutierte Unterschied bei der Behandlung der Damen und den Herren auf der Tour existiert für die 27-Jährige aus Constanta nicht: "Ich sehe eigentlich keinen Unterschied zwischen dem Frauen- und dem Herrentennis. Es fühlt sich alles fair an."

Auch zur Newcomerin Naomi Osaka verlor Halep ein paar Worte. Die junge Japanerin befindet sich derzeit auf der Überholspur und ließ auch nach dem großen Triumph in New York City nicht locker. Die Nummer eins der WTA-Tour sagt Osaka eine rosige Zukunft zu: "Sie ist eine sehr gute Spielerin, sehr jung und äußerst powervoll. Sie hat eine tolle Zukunft vor sich und wird bei den WTA-Finals mit Sicherheit stark sein."

Halep in Singapur dabei?

Für das WTA-Finale (21. bis 28. Oktober) in Singapur haben sich neben Halep und Osaka auch Caroline Wozniacki, Petra Kvitova und die deutsche Nummer eins Angelique Kerber qualifiziert.

Heiße Kandidatinnen für die verbleibenden Plätze sich Elina Svitolina, Sloane Stephens und Karolina Pliskova. Für Halep wird die Teilnahme beim Turnier der besten acht Spielerinnen der Saison zum Pokerspiel. Im Moment stehen die Zeichen positiv, mit einer sicheren Teilnahme kann die Rumänin aufgrund ihrer schweren Rückenverletzung noch nicht rechnen.

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